Montag, 19. November 2012

Goldgruben und Goldfische

E-Books werden die Verlage nicht umbringen, aber den Buchhandel, vor allem den kleinen und privaten. Mein Lieblingsbuchladen wird im März schließen. Aus, Ende, vorbei. Wer berät mich jetzt?

Aber das darf kein Grund sein, E-Books zu verteufeln. Was bequem ist, setzt sich durch. Momentan sind E-Books, wenn sie von Verlagen angeboten werden, nur noch etwas zu teuer. Das verführt zur Raubkopie. Leider. Aber Verlage möchten halt ihren gedruckten Büchern nicht wirklich im E-Book-Markt Konkurrenz machen. Ich denke, in einigen Jahren wird es mit den Taschenbüchern zu Ende gehen. Lesefutter landet auf dem Kindle oder auf Tablett-Computern. Bücher wird es nur noch solche gedruckt geben, mit denen man sich und seinen Bücherschrank schmücken will. Premium-Ausgaben in Leder mit Goldschnitt.

Klar ist, auf dem E-Book-Markt haben Selbstveröffentlicher riesige Chancen, irgendwo ihre Leser/innen zu finden, auch wenn das Kritik- und Vermarktungswesen ihnen dort nicht helfen wird. Ich habe bei mir auf dem Computer einen Roman entdeckt, der vor etlichen Jahren nicht mehr bei der Frauen-Liebes-Kommödien-Reihe von Knauer untergekommen ist. Ein Schubladenbuch. Und das habe ich jetzt bei Amazon als Kindle-Edition veröffentlicht. Mal schaun ...

Der Goldfisch 
Ein Liebesroman mit Thrillereigenschaften
(c) Christine Lehmann, demnächst als Kindle-Edition/Amazon, Nov. 2012. Kaufen

Zum Inhalt: Sekretärin trifft Millionär, und beide sind voneinander fasziniert. Das klingt nach dem Traum vom ganz großen Glück. Aber so einfach ist es eben nicht. Zumindest nicht für die Lyrikerin Esther Kuhn. Sie findet den aggressiven Investment-Banker Falk Vischer zwar attraktiv, aber ihr missfällt aufs Heftigste, wie er sich die Welt kauft und Menschen manipuliert. Eine Jagdgesellschaft in Meißen wird für sie zum Desaster. Doch jetzt wind ihre Freundinnen ganz gierig auf das Geld, das ihr vermeintlicher Lover hat. Esther verliert alles und wird auch noch entführt. Falk Vischer müsste das Lösegeld zahlen, um sie zu retten. Und sich entscheiden. Aber wie er es macht, macht er es falsch.