Mittwoch, 17. Dezember 2014

Der Winterwanderer wandert wieder

Und zwar bei eBook.de

Ein verschneites Schloss und eine Liebe, die keine Vergangenheit kennt: Sophie ist in einer langweiligen Ehe gefangen. Als sie den Auftrag erhält, in einem Schloss ein Wandgemälde anzufertigen, lernt sie den einfühlsamen Josef kennen. Doch ist ihr Herz schon bereit, sich einem Mann zu öffnen?

Spielt im tief verschneiten schwäbischen Allgäu.

Mittwoch, 26. November 2014

Der neue Jugendroman ist da

Im Tal der roten Orchidee
Ein Roman der ganz großen Gefühle.
480 Seiten, 19,99 €
Planet Girl/Thienemann

Auch du wirst einen Ort finden, wo dein Herz zu Hause ist.“

Als Isa mit ihrer Familie nach Kapstadt zieht, ist sie sicher: Hier will sie nicht lange bleiben. Doch plötzlich ist sie mitten drin im afrikanischen Leben. Mit dem attraktiven Südafrikaner Greg begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise durch den Busch – dabei kommen die beiden nicht nur einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur, sondern auch sich immer näher …

Donnerstag, 20. November 2014

Auf dem K2 - wo sind die Frauen

Ich bin auf alte Texte gestoßen, die 1989 die in der Zeitschrift K2 veröffentlicht wurden. Das war ein Projekt von Germanist/innen der Uni Stuttgart, das aus einem Seminar "kreatives Schreiben" hervorging. Beteiligt daran waren auch die damaligen Professoren Michael Kienzle und Dirk Mende.

Den längsten Text veröffentliche ich hier. Die kürzeren sind als Bilder beigefügt.

Frauen an der Uni 
Christine Lehmann 1989

Also morgens natürlich die Putzfrauen, dann die Sekretärinnen. Ich lese: »Die Frauen kommen und gehen, aber die Freunde bleiben.« 1985 (Torsten Becker, verfälscht zitiert) Da gab’s doch mal die Frau P. Die, die in ihrem Seminar nur aus ihrem vor Jahrzehnten geschriebenen Buch vorlas. Früher gab’s in der Linguistik auch eine, von der es hieß, sie treibe es mit Männern und Frauen.

Samstag, 18. Oktober 2014

Die Liebe elektronisch

Auch meine Liebes-Thriller werden nach und nach jetzt neu bei Dotbooks veröffentlicht. Sie erfreuen sich dort übrigens reger Nachfrage. 

Nach meiner Erfahrung ist ein professionell organisierter E-Book-Verlag wie Dotbooks durchaus eine Chance für Autoren, die ihre Rechte für nicht mehr lieferbare Bücher wieder besitzen.

In Buchhandlungen werden Neuauflagen alter Veröffentlichungen nicht gefördert. Da heißt es immer: Das hatten wir schon. Backlist-Titel stehen nicht in den Regalen.

Da springen E-Book-Verlage ein. Sie zeigen immer alle Titel, das Regal ist immer voll. Kein Buchhändler und keine Buchhändlerin sortiert mit seinem oder ihrem Urteil vor. Und wenn sich ein E-Book-Verlag um Werbung und Präsentation der Bücher auf den Plattformen bemüht, dann haben schöne Bücher wieder eine Chance.

Freitag, 17. Oktober 2014

Die Harstall-Romane jetzt wieder als E-Book zu haben

 bei Dotbooks 
Ich habe vor längerer Zeit zwei historische Liebesromane unter dem Pseudonym Madeleine Harstall veröffentlicht. 

Jetzt sind sie bei dem E-Book-Verlag Dotbooks wieder zu haben.  Alle beide haben eine Handlung, die in der Gegenwart spielt und einen starken Erzählstrang, der sich mit den Geschehenissen Anfang des 20. Jahrhunderts befassen, einmal mit dem Ersten Weltkrieg und einmal mit dem Zweiten Weltkrieg.


Montag, 6. Oktober 2014

Krimi an der Bar - Wolfgang Burger zu Gast bei Christine Lehmann



"Die dunkle Villa"

Mittwoch, 22.10.2014, um 20 Uhr
Gedok-Galerie
Stuttgart, Hölderlinstraße 17
(rein, links die Treppe runter)

Spannender Einblick in die Werkstatt zweier Krimiautoren: Dieses Mal ist einer der erfolgreichsten deutschen Autoren dieses Genres zu Gast bei mir und in der Gedok Stuttgart.


Samstag, 6. September 2014

Die Affen von Cannstatt in der Wilhelma

Der Krimi spielt ja in Teilen im Stuttgarter Zoo, den wir Wilhelma nennen. Jetzt hat mich die Stuttgarter Gruppe von Xing in Gestalt von Renate Schauer heute eingeladen, an einer Führung durchs Menschenaffengehege teilzunehmen und hinterher den anderen Teilnehmer/innen aus meinem Krimi vorzulesen. 

Es war eine geschlossene Gesellschaft, deshalb habe ich nicht öffentlich dazu eingeladen.


Donnerstag, 4. September 2014

Schreiben ist wie Klavierspielen

Diesen Titel hat Henrike Renken ihrem Interview mit mir für die Seite Watched Stuff gegeben. 

Ich erkläre nämlich gern, dass man schreiben üben muss wie beispielsweise Klavierspielen, bevor man damit an die Öffentlichkeit geht. Im Gegensatz zu vielen anderen Bloggern hat sie sich darauf eingelassen, mich anzurufen, mir ihre interessanten Fragen zu stellen (sie durfte alles mitschneiden) und das Interview dann in großen Teilen zu verschriftlichen.

Die meisten schicken mir nämlich heutzutage ihre Fragen gern schriftlich per Mail und erwarten, dass ich schriftlich antworte. Das finde ich nicht so gut, denn erstens sind dann all meine Tipp- und Rechtschreibfehler drin, und zweitens habe ich echt Arbeit damit. Und normalerweise werde ich fürs Schreiben für andere Medien ja bezahlt ... jedenfalls meistens.

In dem Interview geht es vor allem um meine Jugendromane, insbesondere den Ruf des Kolibris, und um die Möglichkeiten, die junge Autor/innen heutzutage mit dem ePublishing haben.

Vielen Dank, Henrike.

Hier noch mal der Link zum ganzen Interview

Freitag, 1. August 2014

Altes Buch neu online

Ich habe genau zwei Romane mit historischen Binnengeschichten unter dem Namen Madeleine Harstall veröffentlicht. Jetzt sind sie als E-Book wieder im Handel. Übrigens mal nicht bei Amazon, sondern HIER

Zunächst ist erschienen:

Die Brückenbauerin

Das ist die Geschichte, die ich um die Reste der einstigen Hubbrücke von Karin gesponnen habe, einer imposanten Eisenbahnbrücke zwischen Anklam und Usedom. Der Roman spielt teils in der Gegenwart (Eine junge Frau auf den Spuren ihrer Großmutter begegnet im Nirgendwo an der polnischen Grenze einem geheimnisvollen jungen Mann) teils hundert Jahre zurück im ersten Weltkrieg und den Jahren danach, in denen eine junge Frau als Ärztin Fuß fasst und forscht, um den Mann, den sie liebt zu heilen und damit zu retten. Deren Mutter wolle einst die Eisenbahnbrücke bauen, aber durfte nicht. Aber womöglich hat sie sie doch gebaut.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Verrat im Namen der Wahrheit

"Bei aller Komplexität der „großen Fragen“ – der Roman entwickelt sich in seiner klaustrophobischen Atmosphäre subtil drängend und mit einer faszinierend dunklen Intensität. Und nein, glücklich wird keiner am Schluss, nur ein bisschen freier. Vielleicht." So endet die Rezension Der "Affen von Cannstatt" von Anne Kuhlmeyer in Wort & Tat.

Sie betrachtet weniger den Krimi als vielmehr die psychlogischen Dimensionen der Figuren und der Übergriff, den sie damit auf euch, meine Leser/innen, begehen.

"Es gehört sich nicht, in einem Tagebuch zu blättern. Das haben wir gelernt. Vielleicht kann zu unserer Entlastung gesagt werden, dass es sich um das veröffentlichte „Hafttagebuch“ der Camilla Feh handelt. Dieser Umstand mindert womöglich unsere Scham über die Indiskretion. Von Scham ist Camilla, die Tochter einer mutmaßlichen Kindsmörderin, genug gequält. Nicht von jener Sorte, die nützlich für ein zufriedenstellendes Miteinander wäre, sondern von jener zerstörerischen, „toxischen“ Scham, die das eigene Wollen, den eigenen Wert begrenzt und die schöne Camilla in den sozialen Rückzug hinein, in die Unsichtbarkeit zwingt."

Eine Rezension, die mir geholfen hat, meinen eigenen Kriminalroman besser zu verstehen. Danke.

Hier noch mal der Link zu Wort & Tat

Freitag, 4. Juli 2014

Ich bin aus dem Syndikat ausgetreten

Das  Syndikat ist die Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur.

Meine Gründe sind diffus und haben auch damit zu tun, dass sich das Syndikat und ich zu weit voneinander entfernt haben. Ich zu klein, zu außenseiterisch, die Organisation zu groß und anonym.

Elke Pistor, die derzeitige Sprecherin, hat mir allerdings versichert, dass ich zu früh ausgetreten sei, denn man werde all das, was ich auf ihre Aufforderung hin kritisiert habe, nunmehr ändern. Und dies werde bald auf der Internetseite zu finden sein.

Dienstag, 24. Juni 2014

Was für eine Geschichte!

"Wo nimmt Ariadne eigentlich die Autor(inn)en her?" fragt Eckendenker in seinem gleichnamigen Blog über die Affen von Cannstatt

"Ich habe bisher noch kein Buch aus diesem Verlag in den Händen gehabt, dass nicht exzellent geschrieben wurde. So also auch hier, es gibt nichts auszusetzen, der Schreibstil ist klasse und es macht Spaß den Worten der Autorin zu folgen. Mehr brauche ich dazu eigentlich nicht sagen, denn es würde in einer Lobeshymne enden."

"Was für eine Geschichte", beginnt die Rezension. Dann ein kurzer Abriss des Inhalts, nämlich dass Camilla wegen Mordverdachts uns U-Haft sitzt, und zwar weil Lisa Nerz arg voreilig war: "Alles zusammen ergibt einen sehr spannenden Krimi."

Er bekommt von Eckendenker  5 von 5 Sternen in allen drei Kategorien: Geschichte, Erzählung und Schreibstil.

Danke. Und Glückwunsch an Ariadne.
Hier der Link zur ganzen Rezension. 

Freitag, 6. Juni 2014

Wo Lisa Nerz zu Hause ist

Stuttgart, 28. Juni 2014
18 Uhr

Büchereck Zora und Christine Lehmann laden ein zu einem 

Spaziergang am Stöckach, wo Lisa Nerz zu Hause ist.

Treffpunkt: Zoras Büchereck, Heinrich-Baumann-Str. 21

Wenn es regnet, drinnen.

Freitag, 30. Mai 2014

Nicht drin

Es kommt jetzt zwar ein paar Tage zu spät. Aber das Ergebnis will ich doch auch hier noch mal erklären. Ich bin nicht in den Gemeinderat gewählt worden, aber ich stehe auf dem ersten Nachrückerplatz. 

Das bedeutet, dass ich in den Gemeinderat nachrücke, wenn dort einer meiner grünen Kolleginnen oder Kollegen ausscheidet, beispielsweise um Bürgermeister zu werden oder weil er oder sie aus Jobgründen wegzieht. 

Ich bin auf Platz 19 gestartet und wurde auf Platz 15 hochgewählt. 

Vielen Dank an alle, die mich gewählt und im Wahlkampf unterstützt haben. Es hat mir ausnehmend viel Spaß gemacht. Und meine Arbeit im Bezirksbeirat Süd geht weiter. Das wird spannend. 

Samstag, 24. Mai 2014

Bin ich aufgeregt?

Foto: Günther Ahner 
Ja, bin ich ... ein bisschen. Aber eigentlich bin ich eher gespannt. Morgen wird gewählt. Es ist Europawahl. Die ist wichtig, denn wir sind Europa.

Im Raum Stuttgart wird außerdem das Regionalparlament gewählt. Das ist für die Region wichtig. Und es finden Kommunalwahlen statt. Die sind mit die wichtigsten Wahlen für die Bürgerinnen und Bürger, denn die Zusammensetzung des Gemeinderats entscheidet darüber, was in der Stadt, in der wir leben, geschieht, wo gebaut wird, wo Parkplätze hinkommen und wie Fußgänger, Stadtbahnfahrer, Autofahrer und Radfahrer miteinander auskommen.

Ich stelle mich - wie die meisten meiner Leser/innen wahrscheinlich inzwischen wissen - für den Stuttgarter Gemeinderat zur Wahl. Ich stehe auf der Liste der Grünen auf Platz 19. Das ist kein sicherer Listenplatz. Ich müsste extra in den Gemeinderat hineingewählt werden. Es müssten Stimmen auf mich kumuliert werden.

Dienstag, 13. Mai 2014

Verlagspost

Ariadne-Pressefrau, Dörte Graul, weist mich auf eine schöne Rezension hin, die auf dem Blog My Crime Time erschienen ist. Der Name der Rezensentin lautet: Nicole Korzonnek.

Nicole hat die "Affen von Cannstatt" gelesen (und auch rezensiert) und sich nun dem allerersten Auftritt von Lisa Nerz zugewandt, um die Reihe zu ergründen. Die "Vergeltung am Degerloch" empfehle ich eigentlich gar nicht so gern für den Einstieg. Ich denke immer, man versteht ihn heute nicht mehr so recht, er schreckt eher ab. Aber stimmt nicht. Nicole versteht ihn besser als irgendwer sonst, auch besser als ich selbst. Ihre Besprechung endet mit den wunderbaren Worten:

"Ich könnte jetzt noch ewig weiter von Lisa Nerz schwärmen und sie vollmundig anpreisen, aber da ist noch eine andere Sache, die ich loswerden möchte: Von Anfang an hat mich Lisa Nerz an eine andere Krimiserienheldin erinnert. Nämlich an Claire DeWitt. Ihr wisst schon, die beste Privatdetektivin der Welt aus der Feder von Sara Gran. Und obwohl Sara Gran einen Preis nach dem anderen für ihre Claire abgestaubt hat, behaupte ich jetzt mal, dass Lisa Nerz von Christine Lehmann besser ist. Denn Lisa ist noch ein Stückchen authentischer, bodenständiger, realistischer, greifbarer, unverwechselbarer."

Schnurr!

Hier noch mal der Link zur ganzen Rezension in My Crime Time

Montag, 12. Mai 2014

Der Mörder ist immer der Radfahrer

Tod im Lehen 

Am Samstag hat ein kriminalistischer Stadtspaziergung von der Markuskirche ins "Lehen" stattgefunden. 

Ich habe einen Kurzkrimi  vorgelesen, den ich dafür geschrieben habe. Die Daten und Namen hat Wolfgang Jaworek recherchiert, die Geschichte um die Personen, die vor hundert Jahren im Lehenviertel gelebt haben, ist frei erfunden.

Warum ist auf dem Gemälde vom Hirrlinger Schloss, das im "Lehen" hängt, ein Radfahrer zu sehen? Mein Kurz-Krimi gibt Antwort und fügt der Legende um das Gemälde im "Lehen" noch eine hinzu.

Die Stuttgarter Zeitung hat heute über den Krimi-Spaziergang berichtet.

Dienstag, 29. April 2014

Tod im Lehen - Ein kriminalistischer Spaziergang

Was geschah am 10. Mai 1914 im Haus in der Lehenstraße 13? Die Frau des Lehen-Wirts liegt tot in ihrem Bett.

Starb sie eines natürlichen Todes oder wurde sie vergiftet? Die Polizei hat den Fall nie gelöst. Hundert Jahre später öffnet Oberstaatsanwalt Dr. Richard Weber noch einmal die Akte und macht zusammen mit Schwabenreporterin Lisa Nerz einen Ortstermin. Welche Rolle spielte der Opernsänger, der in dem Haus wohnte, und warum ist auf dem geheimnisvollen Gemälde im „Lehen“ ein Radfahrer zu sehen?

Lisa Nerz und Richard Weber auf Spurensuche im Lehenviertel.

Ein Kurzkrimi
präsentiert von Krimiautorin Christine Lehmann

Mittwoch, 23. April 2014

Mörderinnen und die Frage, was Menschen ausmacht

"Dies ist ein ungewöhnlich erzählter und berührender Krimi mit Personen, die einem zu Beginn nicht unbedingt sympathisch sind, und die uns Christine Lehmann trotzdem sehr nahe bringt."

So endet die Besprechung von Beatrix Kramlovsky im CrimeChronicles der "Die Affen von Cannstatt".

Vielen Dank.

Sonntag, 30. März 2014

Mord zum Kaffee

oder: Die kulinarische Unkultur von Lisa Nerz

Christine Lehmann liest aus ihren Krimis
am
Sonntag, 6. April 2014, 15 Uhr

im
Café Midori, Wilhelmstraße 24, 
Ludwigsburg
Reservierungen unter:  07141 648 36 49
Eintritt frei, aber es geht ein Hut herum.


Dienstag, 25. März 2014

Furios ... die Rezension von Jule Blum

über 

Die Affen von Cannstatt

"Faszinierend, feministisch, fesselnd. Furios! Eines der beiden Highlights des vergangenen Leseherbstes ist Lehmanns unterkühlt wirkende Studie einer Untersuchungsgefangen, eine brillante Mischung aus Beichte, Verteidiungsschrift und Spurensuche ...", schreibt Julie Blum in ihren Krimi-Kurzrezensionen, März 214, NBr. 54, 29

Bis ich den online-Link gefunden habe, muss erst einmal das Foto herhalten. Zum Lesen draufklicken und vergrößern.


Sonntag, 16. März 2014

Christine Lehman liest im Maulwurf

Sonntagvormittag 11 Uhr 
am 23. März 2013
im Rahmen der Stuttgarter Kriminächte.

"Die Affen von Cannstatt"
(Camilla Feh sitzt immer noch im Gefängnis.)

Möhringer Landstraße 9
Stuttgart Vaihingen
(U1 bis Schillerplatz)

Eintritt 14 Euro

Donnerstag, 27. Februar 2014

Das Satansbrünnele von Stuttgart

wird am 15. März nicht aufgeführt. Die Schauspieler der Soko-Stuttgart haben meinen Ratekrimi für ihre Veranstaltung im Rahmen der Stuttgarter Kriminächte als verkopft und unspielbar abgelehnt. 

Tja, knapp daneben ist auch vorbei. 

Zum Inhalt: Über Tausend Klicks hat er schon auf Youtube, der Belzebub von Stuttgart, der von Mineralwässern und einem geheimnisvollen Heiligen Gral singt und erzählt. Gibt es dieses Lebenswasser wirklich? In Stuttgart und Cannstatt sprudeln über 250 Brunnen und eine letzte offene Quelle. Und schließlich finden Schwabenreporterin Lisa Nerz und Oberstaatsanwalt einen Toten. Kann die SOKO Stuttgart diesen Fall aufklären? So ganz ohne Hilfe des Publikums - den einzigen Zeugen der Tat - wird es vermutlich nicht gehen.




Montag, 10. Februar 2014

Glück in der Putzkolonne

"Doch ist Die Affen von Cannstatt ein psychologische starkes, dabei ziemlich stilles Portrait - und das nicht nur von Camilla allein. Sorgfältig und mit Menschenfreundlichkeit sind auch andere Knastinsassinnen, ist der Großteil der Nebenfiguren gezeichnet." 

So endet Sylvia Staudes Rezension meines Krimis in der Frankfurter Rundschau. Das "Doch" lässt auf ein Manko schließen, dass Staude entdeckt hat. Sie findet, dass "glaubwürdige Krimi-Auflösungen" noch nie meine Stärke waren. Und das sei auch diesmal so. "Sie dreht gern eine Originalitäts- und Zufallslocke zuviel", findet Staude und bemängelt, dass Camilla im Knast ihre Mutter trifft.

Was ihr besser gefällt: "Nicht nur die vertrauten Ermittler-Figuren Lisa Nerz und Oberstaatsanwalt Weber rückt Lehmann an den Rand, sie tut das auch mit der Krimihandlung an sich. Erzählt stattdessen über weite Strecken und mit erheblicher, plausibler Einfühlungskraft, wie es einer jungen, studierten Frau im Knast ergeht."

Wahrscheinlich hat Staude recht, und ich drehe zu viel. Aber wo hätte Camillas Mutter als Kindsmörderin landen sollen, wenn nicht in dem Knast, in der U-Haft, wo auch Camilla sitzt? Es gibt in Baden-Württemberg ja nur einen einzigen Frauenknast. Trotzdem kommt uns das, was gewissermaßen ausweglos ist, unwahrscheinlich vor. Das finde ich höchst interessant.

Vielen Dank für die spannende Rezension.

Mach bitte weiter

"Nein, Lisa, lass es nicht. Du bist mir ans Herz gewachsen trotz deiner Eskapaden. Mach bitte weiter!
So endet in der Gießener Zeitung Ingrid Wittichs Rezension der Affen von Cannstatt.

Offenbar ist Ingrid Wittich eine erfahrene Lisa-Nerz-Leserin. Sie beschreibt mich als kreative Autorin, die außer Krimis schreiben noch so allerlei macht. Sie hat sich mit Camilla Feh in die Untersuchungshaft begeben. "Camilla beschreibt in ihrem Tagebuch die klaustrophobische Atmosphäre im Gefängnis, die so zermürbend ist, dass sich die Frauen dort nach dem regulären Strafvollzug sehnen, da sie dort mehr "Freiheiten" haben werden als in der U-Haft. Falls sie nicht freigesprochen werden. Und je länger Camilla einsitzt, um so unwahrscheinlicher kommt ihr dies vor."


Vielen Dank.

Dienstag, 4. Februar 2014

"Große Kunst, so geistreich wie unterhaltend",

schreibt Dietmar Jacobsen in der Thüringischen Landeszeitung online über die Affen von Cannstatt. Er vermutet, dass ich Lisa Nerz zunächst außen vor gelassen habe, weil sie schon zehn Krimis auf dem Buckel hat und der letzte, Totensteige, besonders schwergewichtig war. Weiter heißt es:

"Die Affen von Canstatt kommt daher als raffiniertes literarisches Wechselspiel zwischen Gefängnistagebuch und Lebensbeichte. Hin- und hergeblendet wird zwischen dem, was Camilla Feh im Zellenbau der JVA Schwäbisch-Gmünd geschieht, und ihren Erfahrungen mit den gefangenen Menschenaffen. Dass der Vergleich zwischen diesen beiden Welten ganz nebenbei auch die gesellschaftlichen Missstände bloßlegt, an denen LehmannsHeldin fast zerbricht, ist große Kunst, so geistreich wie unterhaltend."

Die ganze Rezension in der TLZ, 1.2.2014 von Dietmar Jacobsen

Und hier der Link zur Rezension im TITEL-Kulturmagazin

Vielen Dank.

Sonntag, 2. Februar 2014

Ich kandidiere

   Foto: Günther Ahner   
Der Stuttgarter Kreisverband von Bündnis90/Die Grünen hat mich gestern auf Platz 19 der Gemeinderatsliste gewählt. Ich bewerbe mich also bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 um einen Sitz im Stuttgarter Gemeinderat.   

Dies ist im Wesentlichen die Folge meiner Beschäftigung mit dem Radverkehr in Stuttgart, einer ausführlichen Analyse, die ich seit Juni vergangenen Jahres in dem Blog "Radfahren in Stuttgart" (mit Facebook-Anbindung und App) betreibe. Blog und Facebookseite bekommen immer mehr Zulauf. Inzwischen schreibe und fotografiere ich nicht mehr alles alleine, sondern bekomme gelegentlich auch von anderen Texte und Bilder geliefert.

Stuttgart braucht ein schlüssiges Fahrradkonzept. Radfahrer müssen runter vom Gehweg auf die Straße. Radfahren muss in Stuttgart bequem und schön sein. Wenn mehr Leute Radfahren als bisher, entlastet dies den Autoverkehr. Mehr Radler, weniger Staus, bessere Luft - ein liebenswerteres Stuttgart.


Mittwoch, 22. Januar 2014

Fragen über Fragen ...

"... die mich genötigt haben, das Buch in einem Rutsch bis weit in die Nacht hinaus auszulesen", heißt es bei Fantasia 456e in der Besprechung der Affen von Cannstatt. Der Autor oder die Autorin kennt sich aus mit meinen Krimis und mit Lisa Nerz, erkennt mich wieder und begrüßt Neues. Weiter heißt es: "Abgesehen davon, dass Die Affen von Cannstatt ein mörderisch spannender Krimi ist, handelt es sich bei dem Werk natürlich wieder um eine Lehmann-typische Bildungsreise: Wer sie absolviert hat, weiß nicht nur alles über die Bedingungen einer Untersuchungshaft und die Psyche der Einsitzenden, sondern auch alles über die Zwergschimpansen (die so klein nicht sind), über Matriarchat und Patriarchat und natürlich auch über Kindesmord. Und noch mehr ..." Fantasia 456e (e-Ausgabe der Zeitschrift) S.150 - 155, Jan. 2014

Vielen Dank.

Wer die ganze Rezension lesen will, muss die Ausgabe der Zeitschrift bei edfc bestellen. Fantasia ist das Magazin für Phantastische Literatur im edfc. Dreißig Jahre lang ist es regelmäßig dreimal im Jahr erschienen – seit 2009 kommt es jedoch als eBook heraus, zu erkennen an einem "e" hinter der Nummer.

Montag, 13. Januar 2014

Uhu- Aha

So viele Gäste auf engstem Raum hatte ich noch nie wie am Mittwoch (8.1.14) in der Kneipe UHU in Stuttgarts Rotlichviertel. Es muss am Thema gelegen haben: Erotische Texte. Ob man die Eskapaden von Lis Nerz allerdings erotisch nennen kann ...

Der Eingang des Uhu befindet sich gegenüber der Weinstube Fröhlich, die von Kennern meiner Krimis gern mit dem Tauben Spitz identifiziert wird, was sie aber nicht ist, und wo die Herren in Anzügen und Politiker ein und aus gehen.

Der Eingang der Bar liegt direkt im Aufgang zum Laufhaus. Erstaunlich, wie viele junge Männer zui den Zimmer gehen, und wie viele junge Frauen sich in der Eberhardstraße treffen. Übrigens war bei meiner Lesung einer dabei, der einmal der Freund meiner Schwester war. Mir hat er sich nicht zu erkennen gegeben, aber meinem Mann hat er das erzählt. Und ich weiß inzwischen, wie er heißt.

Christine Lehmann und Petra Weimer, Uhu Stuttgart
Übrigens es war die erste Lesung, wo ich mir eine Zigarette beim Vorlesen angesteckt habe, was nicht besonders sinnvoll ist und auch nichts bringt. Aber es war halt erlaubt. Darum.

Samstag, 11. Januar 2014

Affen nach Uhlbach tragen

Buchpräsentation

Christine Lehmann und die 
"Affen von Cannstatt"

Sonntag, 12. Januar 2014
19:30 Uhr

Kulturforum Uhlbacher Rathaus,
Uhlbacher Platz 2
70329 Stuttgart

Eintritt: 10 Euro

In dem elften Lisa-Nerz-Roman ist vieles anders als sonst. Erzählt wird in „Die Affen von Cannstatt“ von Affen und Menschen, von Verbrecherinnen und ihren Motiven sowie
von Gefängnissen aller Art. Camilla Feh, eine junge Frau, sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Sie beteuert ihre Unschuld. Und Tag für Tag gärt in ihr der Hass auf ›die Hyäne‹, die ihr Vertrauen missbraucht und sie in diese Lage gebracht hat.