Wie ihr, meine Leser/innen, wisst, habe ich 2013 den Krimi Die Affen von Cannstatt geschrieben.
Er erzählt von der Untersuchungshaft einer Unschuldigen im Frauengefängnis Schwäbisch Gmünd. Seit zwei Jahren bin ich Gefängnisbeirätin für die JVA Stuttgart (Stammheim). Dieser Beirat kommt übrigens im Krimi nicht vor, weil ich keine Ahnung von seiner Bedeutung hatte, als ich ihn schrieb.
Gefängnisbeiräte werden von Parteien entsandt, vom Justizministerium nominiert und dann vom Gemeinderat gewählt. Sie sind das Auge und Ohr der Öffentlichkeit hinter den durch mehrfache Türen und Schleusen abgeschlossenen Mauern eines Gefängnisses. Wir treffen uns einmal im Monat mit Vertretern der Gefangenen, die in einem Untersuchungsgefängnis alle drei Monate je Stockwerk gewählt werden. In Stammheim treffen wir uns in eben jenem siebten Stock in einer der größeren Zellen, die einst von den RAF-Terrotisten bewohnt wurden und wo sie sich umgebracht haben. Übrigens bis heute ein Ereignis, das die Wachbeamt/innen sehr beschäftigt.
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Freitag, 20. Oktober 2017
Samstag, 4. Juli 2015
Der Schneemann und die Affen von Cannstatt
Der Schneemann, das ist ein Krimi-Radio, das einmal im Monat auf der auf der Wüsten Welle in Tübingen zu hören ist. Der Schneemann, alias Alexander Roth bespricht den elften Lisa-Nerz-Krimi, "Die Affen von Cannstatt".
Er hat ihm gefallen. Die Rezension schließt mit den Worten:
"Wer denkt, nur weil Cannstatt im Titel vorkommt handle es sich hier um einen Regio-Krimi, der liegt gründlich daneben.
Er hat ihm gefallen. Die Rezension schließt mit den Worten:
"Wer denkt, nur weil Cannstatt im Titel vorkommt handle es sich hier um einen Regio-Krimi, der liegt gründlich daneben.
Samstag, 6. September 2014
Die Affen von Cannstatt in der Wilhelma
Der Krimi spielt ja in Teilen im Stuttgarter Zoo, den wir Wilhelma nennen. Jetzt hat mich die Stuttgarter Gruppe von Xing in Gestalt von Renate Schauer heute eingeladen, an einer Führung durchs Menschenaffengehege teilzunehmen und hinterher den anderen Teilnehmer/innen aus meinem Krimi vorzulesen.
Es war eine geschlossene Gesellschaft, deshalb habe ich nicht öffentlich dazu eingeladen.
Es war eine geschlossene Gesellschaft, deshalb habe ich nicht öffentlich dazu eingeladen.
Donnerstag, 17. Juli 2014
Verrat im Namen der Wahrheit
"Bei aller Komplexität der „großen Fragen“ – der Roman entwickelt sich in seiner klaustrophobischen Atmosphäre subtil drängend und mit einer faszinierend dunklen Intensität. Und nein, glücklich wird keiner am Schluss, nur ein bisschen freier. Vielleicht." So endet die Rezension Der "Affen von Cannstatt" von Anne Kuhlmeyer in Wort & Tat.
Sie betrachtet weniger den Krimi als vielmehr die psychlogischen Dimensionen der Figuren und der Übergriff, den sie damit auf euch, meine Leser/innen, begehen.
"Es gehört sich nicht, in einem Tagebuch zu blättern. Das haben wir gelernt. Vielleicht kann zu unserer Entlastung gesagt werden, dass es sich um das veröffentlichte „Hafttagebuch“ der Camilla Feh handelt. Dieser Umstand mindert womöglich unsere Scham über die Indiskretion. Von Scham ist Camilla, die Tochter einer mutmaßlichen Kindsmörderin, genug gequält. Nicht von jener Sorte, die nützlich für ein zufriedenstellendes Miteinander wäre, sondern von jener zerstörerischen, „toxischen“ Scham, die das eigene Wollen, den eigenen Wert begrenzt und die schöne Camilla in den sozialen Rückzug hinein, in die Unsichtbarkeit zwingt."
Eine Rezension, die mir geholfen hat, meinen eigenen Kriminalroman besser zu verstehen. Danke.
Hier noch mal der Link zu Wort & Tat
Sie betrachtet weniger den Krimi als vielmehr die psychlogischen Dimensionen der Figuren und der Übergriff, den sie damit auf euch, meine Leser/innen, begehen.
"Es gehört sich nicht, in einem Tagebuch zu blättern. Das haben wir gelernt. Vielleicht kann zu unserer Entlastung gesagt werden, dass es sich um das veröffentlichte „Hafttagebuch“ der Camilla Feh handelt. Dieser Umstand mindert womöglich unsere Scham über die Indiskretion. Von Scham ist Camilla, die Tochter einer mutmaßlichen Kindsmörderin, genug gequält. Nicht von jener Sorte, die nützlich für ein zufriedenstellendes Miteinander wäre, sondern von jener zerstörerischen, „toxischen“ Scham, die das eigene Wollen, den eigenen Wert begrenzt und die schöne Camilla in den sozialen Rückzug hinein, in die Unsichtbarkeit zwingt."
Eine Rezension, die mir geholfen hat, meinen eigenen Kriminalroman besser zu verstehen. Danke.
Hier noch mal der Link zu Wort & Tat
Dienstag, 24. Juni 2014
Was für eine Geschichte!
"Wo nimmt Ariadne eigentlich die Autor(inn)en her?" fragt Eckendenker in seinem gleichnamigen Blog über die Affen von Cannstatt.
"Ich habe bisher noch kein Buch aus diesem Verlag in den Händen gehabt, dass nicht exzellent geschrieben wurde. So also auch hier, es gibt nichts auszusetzen, der Schreibstil ist klasse und es macht Spaß den Worten der Autorin zu folgen. Mehr brauche ich dazu eigentlich nicht sagen, denn es würde in einer Lobeshymne enden."
"Was für eine Geschichte", beginnt die Rezension. Dann ein kurzer Abriss des Inhalts, nämlich dass Camilla wegen Mordverdachts uns U-Haft sitzt, und zwar weil Lisa Nerz arg voreilig war: "Alles zusammen ergibt einen sehr spannenden Krimi."
Er bekommt von Eckendenker 5 von 5 Sternen in allen drei Kategorien: Geschichte, Erzählung und Schreibstil.
"Was für eine Geschichte", beginnt die Rezension. Dann ein kurzer Abriss des Inhalts, nämlich dass Camilla wegen Mordverdachts uns U-Haft sitzt, und zwar weil Lisa Nerz arg voreilig war: "Alles zusammen ergibt einen sehr spannenden Krimi."
Er bekommt von Eckendenker 5 von 5 Sternen in allen drei Kategorien: Geschichte, Erzählung und Schreibstil.
Danke. Und Glückwunsch an Ariadne.
Hier der Link zur ganzen Rezension.
Mittwoch, 23. April 2014
Mörderinnen und die Frage, was Menschen ausmacht
"Dies ist ein ungewöhnlich erzählter und berührender Krimi mit Personen, die einem zu Beginn nicht unbedingt sympathisch sind, und die uns Christine Lehmann trotzdem sehr nahe bringt."
So endet die Besprechung von Beatrix Kramlovsky im CrimeChronicles der "Die Affen von Cannstatt".
Vielen Dank.
So endet die Besprechung von Beatrix Kramlovsky im CrimeChronicles der "Die Affen von Cannstatt".
Vielen Dank.
Dienstag, 25. März 2014
Furios ... die Rezension von Jule Blum
über
Die Affen von Cannstatt
"Faszinierend, feministisch, fesselnd. Furios! Eines der beiden Highlights des vergangenen Leseherbstes ist Lehmanns unterkühlt wirkende Studie einer Untersuchungsgefangen, eine brillante Mischung aus Beichte, Verteidiungsschrift und Spurensuche ...", schreibt Julie Blum in ihren Krimi-Kurzrezensionen, März 214, NBr. 54, 29
Bis ich den online-Link gefunden habe, muss erst einmal das Foto herhalten. Zum Lesen draufklicken und vergrößern.
Die Affen von Cannstatt
"Faszinierend, feministisch, fesselnd. Furios! Eines der beiden Highlights des vergangenen Leseherbstes ist Lehmanns unterkühlt wirkende Studie einer Untersuchungsgefangen, eine brillante Mischung aus Beichte, Verteidiungsschrift und Spurensuche ...", schreibt Julie Blum in ihren Krimi-Kurzrezensionen, März 214, NBr. 54, 29
Bis ich den online-Link gefunden habe, muss erst einmal das Foto herhalten. Zum Lesen draufklicken und vergrößern.
Sonntag, 16. März 2014
Christine Lehman liest im Maulwurf
Sonntagvormittag 11 Uhr
am 23. März 2013
im Rahmen der Stuttgarter Kriminächte.
"Die Affen von Cannstatt"
(Camilla Feh sitzt immer noch im Gefängnis.)
Möhringer Landstraße 9
Stuttgart Vaihingen
(U1 bis Schillerplatz)
Eintritt 14 Euro
am 23. März 2013
im Rahmen der Stuttgarter Kriminächte.
"Die Affen von Cannstatt"
(Camilla Feh sitzt immer noch im Gefängnis.)
Möhringer Landstraße 9
Stuttgart Vaihingen
(U1 bis Schillerplatz)
Eintritt 14 Euro
Montag, 10. Februar 2014
Glück in der Putzkolonne
"Doch ist Die Affen von Cannstatt ein psychologische starkes, dabei ziemlich stilles Portrait - und das nicht nur von Camilla allein. Sorgfältig und mit Menschenfreundlichkeit sind auch andere Knastinsassinnen, ist der Großteil der Nebenfiguren gezeichnet." So endet Sylvia Staudes Rezension meines Krimis in der Frankfurter Rundschau. Das "Doch" lässt auf ein Manko schließen, dass Staude entdeckt hat. Sie findet, dass "glaubwürdige Krimi-Auflösungen" noch nie meine Stärke waren. Und das sei auch diesmal so. "Sie dreht gern eine Originalitäts- und Zufallslocke zuviel", findet Staude und bemängelt, dass Camilla im Knast ihre Mutter trifft.
Was ihr besser gefällt: "Nicht nur die vertrauten Ermittler-Figuren Lisa Nerz und Oberstaatsanwalt Weber rückt Lehmann an den Rand, sie tut das auch mit der Krimihandlung an sich. Erzählt stattdessen über weite Strecken und mit erheblicher, plausibler Einfühlungskraft, wie es einer jungen, studierten Frau im Knast ergeht."
Wahrscheinlich hat Staude recht, und ich drehe zu viel. Aber wo hätte Camillas Mutter als Kindsmörderin landen sollen, wenn nicht in dem Knast, in der U-Haft, wo auch Camilla sitzt? Es gibt in Baden-Württemberg ja nur einen einzigen Frauenknast. Trotzdem kommt uns das, was gewissermaßen ausweglos ist, unwahrscheinlich vor. Das finde ich höchst interessant.
Vielen Dank für die spannende Rezension.
Mach bitte weiter
"Nein, Lisa, lass es nicht. Du bist mir ans Herz gewachsen trotz deiner Eskapaden. Mach bitte weiter!"
So endet in der Gießener Zeitung Ingrid Wittichs Rezension der Affen von Cannstatt.
Offenbar ist Ingrid Wittich eine erfahrene Lisa-Nerz-Leserin. Sie beschreibt mich als kreative Autorin, die außer Krimis schreiben noch so allerlei macht. Sie hat sich mit Camilla Feh in die Untersuchungshaft begeben. "Camilla beschreibt in ihrem Tagebuch die klaustrophobische Atmosphäre im Gefängnis, die so zermürbend ist, dass sich die Frauen dort nach dem regulären Strafvollzug sehnen, da sie dort mehr "Freiheiten" haben werden als in der U-Haft. Falls sie nicht freigesprochen werden. Und je länger Camilla einsitzt, um so unwahrscheinlicher kommt ihr dies vor."
Vielen Dank.
Offenbar ist Ingrid Wittich eine erfahrene Lisa-Nerz-Leserin. Sie beschreibt mich als kreative Autorin, die außer Krimis schreiben noch so allerlei macht. Sie hat sich mit Camilla Feh in die Untersuchungshaft begeben. "Camilla beschreibt in ihrem Tagebuch die klaustrophobische Atmosphäre im Gefängnis, die so zermürbend ist, dass sich die Frauen dort nach dem regulären Strafvollzug sehnen, da sie dort mehr "Freiheiten" haben werden als in der U-Haft. Falls sie nicht freigesprochen werden. Und je länger Camilla einsitzt, um so unwahrscheinlicher kommt ihr dies vor."
Vielen Dank.
Dienstag, 4. Februar 2014
"Große Kunst, so geistreich wie unterhaltend",
schreibt Dietmar Jacobsen in der Thüringischen Landeszeitung online über die Affen von Cannstatt. Er vermutet, dass ich Lisa Nerz zunächst außen vor gelassen habe, weil sie schon zehn Krimis auf dem Buckel hat und der letzte, Totensteige, besonders schwergewichtig war. Weiter heißt es:
"Die Affen von Canstatt kommt daher als raffiniertes literarisches Wechselspiel zwischen Gefängnistagebuch und Lebensbeichte. Hin- und hergeblendet wird zwischen dem, was Camilla Feh im Zellenbau der JVA Schwäbisch-Gmünd geschieht, und ihren Erfahrungen mit den gefangenen Menschenaffen. Dass der Vergleich zwischen diesen beiden Welten ganz nebenbei auch die gesellschaftlichen Missstände bloßlegt, an denen LehmannsHeldin fast zerbricht, ist große Kunst, so geistreich wie unterhaltend."
Die ganze Rezension in der TLZ, 1.2.2014 von Dietmar Jacobsen
Und hier der Link zur Rezension im TITEL-Kulturmagazin
Vielen Dank.
"Die Affen von Canstatt kommt daher als raffiniertes literarisches Wechselspiel zwischen Gefängnistagebuch und Lebensbeichte. Hin- und hergeblendet wird zwischen dem, was Camilla Feh im Zellenbau der JVA Schwäbisch-Gmünd geschieht, und ihren Erfahrungen mit den gefangenen Menschenaffen. Dass der Vergleich zwischen diesen beiden Welten ganz nebenbei auch die gesellschaftlichen Missstände bloßlegt, an denen LehmannsHeldin fast zerbricht, ist große Kunst, so geistreich wie unterhaltend."
Die ganze Rezension in der TLZ, 1.2.2014 von Dietmar Jacobsen
Und hier der Link zur Rezension im TITEL-Kulturmagazin
Vielen Dank.
Mittwoch, 22. Januar 2014
Fragen über Fragen ...
"... die mich genötigt haben, das Buch in einem Rutsch bis weit in die Nacht hinaus auszulesen", heißt es bei Fantasia 456e in der Besprechung der Affen von Cannstatt. Der Autor oder die Autorin kennt sich aus mit meinen Krimis und mit Lisa Nerz, erkennt mich wieder und begrüßt Neues. Weiter heißt es: "Abgesehen davon, dass Die Affen von Cannstatt ein mörderisch spannender Krimi ist, handelt es sich bei dem Werk natürlich wieder um eine Lehmann-typische Bildungsreise: Wer sie absolviert hat, weiß nicht nur alles über die Bedingungen einer Untersuchungshaft und die Psyche der Einsitzenden, sondern auch alles über die Zwergschimpansen (die so klein nicht sind), über Matriarchat und Patriarchat und natürlich auch über Kindesmord. Und noch mehr ..." Fantasia 456e (e-Ausgabe der Zeitschrift) S.150 - 155, Jan. 2014
Vielen Dank.
Wer die ganze Rezension lesen will, muss die Ausgabe der Zeitschrift bei edfc bestellen. Fantasia ist das Magazin für Phantastische Literatur im edfc. Dreißig Jahre lang ist es regelmäßig dreimal im Jahr erschienen – seit 2009 kommt es jedoch als eBook heraus, zu erkennen an einem "e" hinter der Nummer.
Vielen Dank.
Wer die ganze Rezension lesen will, muss die Ausgabe der Zeitschrift bei edfc bestellen. Fantasia ist das Magazin für Phantastische Literatur im edfc. Dreißig Jahre lang ist es regelmäßig dreimal im Jahr erschienen – seit 2009 kommt es jedoch als eBook heraus, zu erkennen an einem "e" hinter der Nummer.
Sonntag, 19. Januar 2014
Auf in den Konstanzer Krimiwinter
Die Affen von Cannstatt und ich reisen nach Konstanz.
Dort sind wir dann im am
Donnerstag, den
23. 1. 2014, 19:30 Uhr
im
Kunst- und Kulturzentrum K9
Hieronymusgasse 3
Dort sind wir dann im am
Donnerstag, den
23. 1. 2014, 19:30 Uhr
im
Kunst- und Kulturzentrum K9
Hieronymusgasse 3
Tel. 07531/16713
Samstag, 11. Januar 2014
Affen nach Uhlbach tragen
BuchpräsentationChristine Lehmann und die
"Affen von Cannstatt"
Sonntag, 12. Januar 2014
19:30 Uhr
Kulturforum Uhlbacher Rathaus,
Uhlbacher Platz 2
70329 Stuttgart
Eintritt: 10 Euro
von Gefängnissen aller Art. Camilla Feh, eine junge Frau, sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Sie beteuert ihre Unschuld. Und Tag für Tag gärt in ihr der Hass auf ›die Hyäne‹, die ihr Vertrauen missbraucht und sie in diese Lage gebracht hat.
Dienstag, 17. Dezember 2013
Großartige geistreiche Unterhaltung - Die Affen von Cannstatt
"Lehmanns Roman kommt daher als raffiniertes Wechselspiel zwischen Gefängnistagebuch und Rechtfertigung einer zu Unrecht in die Mühlen der Justiz Geratenen", schreibt Dietmar Jacobsen im online-Magazin Moment.
"Am Tod der zwei Männer – Männer, mit denen Camilla Feh, die sich als Soziologin mit den matriarchalen Strukturen in der Gesellschaft der Bonobo-Affen beschäftigte, tatsächlich ein Hühnchen zu rupfen hätte – trägt sie jedenfalls keine Schuld. Indem das Buch aber immer hin- und herblendet zwischen dem, was seiner Heldin in der Welt geschieht, und ihren wissenschaftlichen Beobachtungen an den Bonobos im Cannstätter Zoo, legt es ganz nebenbei auch die gesellschaftlichen Üblichkeiten bloß, an denen seine Heldin fast zerbricht. Das ist großartige, geistreiche Unterhaltung, wie man sie bei deutschen Krimiautoren kaum je findet."
Der ganze Artikel im Momentmagazin "Alles Krimi oder was?"
Der ganze Artikel im Momentmagazin "Alles Krimi oder was?"
Sonntag, 15. Dezember 2013
Das Unsichtbare im Blick
"Eine ebenso komplexe Steinbrucharbeit, aber hier und in der Jetztzeit angesiedelt, leistet die Recherchekünstlerin Christine Lehmann in ihrem neusten Roman Die Affen von Cannstatt", schreibt Else Laudan in ihrem Essay "Die Unsichtbaren im Blick" über die Krimiliteratur in der Polar Gazette.
"Es geht darin höchst aktuell-realistisch um Gefängnishaft und ihre Auswirkungen auf die Identität einer (bürgerlichen) Protagonistin, doch dahinter und parallel räumt die Autorin mit gewaltigen blinden Flecken unseres kollektiven Bildungshintergrunds auf. Im Visier steht hier nicht weniger als der patriarchale Mythos über ›Mutter Natur‹. Im Wechselspiel aus Erinnerungsarbeit und Gefängnistagebuch inszeniert Lehmann den Weg einer Frau, die mit Legenden und Vorurteilen ringt: Als Forscherin beobachtet sie im Zoo die matriarchal lebenden Bonobos, sucht den Mythos von der Wirklichkeit zu trennen, stößt jedoch im akademischen Kanon auf Widerstand und weicht – typisch normalsozialisierte Frau – dem Konflikt lieber aus.
Donnerstag, 7. November 2013
Lesung am Bodenseeufer
Der Ruderclub Lindau hat mich mit meinem neuen Krimi "Die Affen von Cannstatt" zu einer Lesung eingeladen.
Schon als Rudergast vom Stuttgart-Cannstatter Ruderclub bin ich dort freundlich aufgenommen worden. Nun sind die Ruderkollegen neugierig, was ich in meinem Leben außerhalb von Ruderbooten so mache.
Es sind aber auch alle anderen (normale Leute, die nicht rudern) herzlich eingeladen. Die Lesung findet auf dem Gelände des Ruderclubs im Clubhaus statt. Es befindet sich am Ufer des Kleinen Sees von Lindau. Man kommt mit dem Auto hin, und es dürfte an dem Abend auch genügen Parkplätze entlang der Straße geben.
Lesung in Lindau am
29. November, 19:30 Uhr
im Clubhaus des Ruderclubs Lindau
Schon als Rudergast vom Stuttgart-Cannstatter Ruderclub bin ich dort freundlich aufgenommen worden. Nun sind die Ruderkollegen neugierig, was ich in meinem Leben außerhalb von Ruderbooten so mache.
Es sind aber auch alle anderen (normale Leute, die nicht rudern) herzlich eingeladen. Die Lesung findet auf dem Gelände des Ruderclubs im Clubhaus statt. Es befindet sich am Ufer des Kleinen Sees von Lindau. Man kommt mit dem Auto hin, und es dürfte an dem Abend auch genügen Parkplätze entlang der Straße geben.
Lesung in Lindau am
29. November, 19:30 Uhr
im Clubhaus des Ruderclubs Lindau
Mittwoch, 6. November 2013
Gegen Affen wird nicht ermittelt
"Camillas Haftbuch ist ein spannender Roman, und Christine Lehmann hat es mal wieder geschafft, ihre Leser zu überraschen mit der eindringlichen Schilderung des Strafvollzugs, des alltäglichen Machismo, der Zoophilie, des Dschungels aller Art von Familienverhältnissen und der Zivilität der Bonobo-Affen." So endet ihr Beitrag, in dem sie feststellt, dass der Krimi auch eine Studie über die menschliche Entwicklungsfähigkeit unter harten Bedingungen ist.
Herzlichen Dank.
Der ganze Artikel im CulturMag
Dienstag, 29. Oktober 2013
Knastbemerkungen
Christine Lehmann lässt Camilla in der Beengtheit ihrer Gefängniszelle ein großes Panorama schaffen, sie zoomt einschneidende Ereignisse ganz nah heran, schreibt schreibprozesse auf 29. Oktober 2013 im My Crime Time über “DIE AFFEN VON CANNSTATT” von Christine Lehmann.
Gleichzeitig aber werde der Leser durch den nüchtern und dennoch atmosphärische Stil auf Distanz gehalten und zugleich eingefangen. "Dadurch wird man selbst zum nachfühlenden Beobachter, der die erzählende Beobachterin beobachtet. Obacht! So geht Soziologie!
Mittwoch, 23. Oktober 2013
Affen im Kriminetz
"Ein ungewöhnlicher Kriminalroman um einen ungewöhnlichen Fall. Klug und spannend erzählt von einer versierten Krimi-Autorin."
So endet die Besprechung der "Affen von Cannstatt" im Kriminetz.
So endet die Besprechung der "Affen von Cannstatt" im Kriminetz.
Vielen Dank.
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