Ines Witka und ich bieten im Juni und Juli eine experimentelle Schreibwerkstatt an, die mit einer Gerichtsverhandlung endet: Auf der Anklagebank sitzt das Patriarchat.
Die öffentliche Gerichtsverhandlung findet am Mittwoch, dem 29. Juli um 19 Uhr im Treffpunkt Rotebühlplatz statt. Der Eintritt ist frei. Anmeldung hier.
Gefördert wird die Veranstaltung vom Literatursommer 2026 und Veranstaltungsort ist die VHS Stuttgart. Hier geht es zu dem Kurs, der am Donnerstag, dem Es handelt dem 25. Juni beginnt und an fünf Terminen bis Donnerstag, dem 23. Juli geht, jeweils 18 - 21 Uhr, Gebühren 25 Euro.
Einladungstext:
In diesem Schreibkurs entwickeln die Teilnehmenden eine fiktive Gerichtsverhandlung, in der das Patriarchat auf Schadensersatz verklagt wird. Ausgangspunkt sind persönliche Erfahrungen, aus denen Texte in Form von Anklageschriften und Zeuginnenaussagen entstehen. Im gemeinsamen Schreiben wird sichtbar gemacht, wie patriarchale Strukturen in unterschiedlichen Lebensbereichen Chancen, Rechte und die Unversehrtheit von Frauen beeinträchtigen. Der Kurs schafft einen geschützten Raum für kreatives Arbeiten, Austausch und Reflexion. Neben der Anklage geht es auch darum, eine positive Vision einer gleichberechtigten Gesellschaft zu entwerfen. Diese Zukunftsperspektiven bilden das Abschlussplädoyer.
Das Angebot richtet sich an Frauen, die Lust haben, ihre Gedanken und Erlebnisse literarisch zu erkunden und gemeinsam an einem gesellschaftlich relevanten Thema zu arbeiten. Vorkenntnisse im Schreiben sind nicht nötig – Neugier und Offenheit genügen.
Kursleiterinnen: Ines Witka (Vorsitzende des VS-Baden-Württemberg, Autorin) und Christine Lehmann (ehemalige Vorsitzende des VS-Ba-Wü, Vorsitzende von HERland, Vizevorsitzende des Förderkreises der Schriftsteller:innen in Baden-Württemberg, Autorin)











