Cookie Consent by Free Privacy Policy Generator Update cookies preferences Christine Lehmann - Autorin

Donnerstag, 29. November 2012

Lisa Nerz auf der Wüsten Welle

Sehr versteckt im Wald liegt das Studio des Freien Radios Wüste Welle, das für Tübingen und Reutlingen sendet. Ich war zum zweiten Mal zum Interview eingeladen, diesmal mit meinem Krimi "Totensteige". Das Interview führte Elvira Stecher

"Christen Lehman spricht über die Rolle der Protagonistin und erläutert hierbei den Aspekt des Feminismus im 21. Jahrhunderts", heißt es auf der Magazin Seite der Wüsten Welle. " So sei es das männliche Geschlecht, das die Themen bestimmt. Totensteige ist jedoch ein vielschichtiges Lesevergnügen, in dem Politik und ihre Beziehung zu Medien berücksichtigt werden. Außerdem stellt sich die Frage nach Identität. Im Gespräch mit Elvira geht die Autorin und Journalistin auf diese und viele weitere Punkte ein.
Zum Schluss verrät sie, warum ihr Krimithriller in das Genre Roman passt und was überhaupt ein erfolgreicher Krimi ausmacht."
Zur Wüsten Welle und zum Podcast des Interviews in voller Länge, aber ohne die Musik.

Sonntag, 25. November 2012

Die gestohlene Ausstellung in limitierter Auflage

Wir stellen eine Auflage von 100 Stück her, für alle, die den Text über Kunst, Kunstraub, die Mona Lisa, die Fibonacci-Reihe und die Rätsel des Goldenen Schnitts, nicht als E-Book bei Amazon erwerben wollen, sondern etwas aus Papier mit Cover in der Hand halten möchten. Womöglich auch verschenken. Das Büchlein umfasst 23 Seiten und enthält Bilder.

Den Text habe ich anlässlich der Finissage von Ruth Baumanns Bildern in der Galerie Merkle einem völlig überraschten und fasziniertem Vernissagen-Publikum vorgetragen. Lisa Nerz fasst Kunst an, löst bei der Galeristin Entsetzen und bei Richard Weber allerlei Besserwisserei aus.

Bestellen per Mail an mich oder über den Lisa-Nerz-Shop

Mittwoch, 14. November 2012

Lisa Nerz unterwegs ... zwei Kurzkrimis


Von Zeit zu Zeit lasse ich Lisa Nerz und Richard Weber antanzen bei einem Ereignis, wie hier für eine Stadtführung in Cannstatt am Neckar entlang oder die Finissage einer Ausstellung von Bildern von Ruth Baumann.

Das sind Texte, die verbal veröffentlicht werden, aber nicht im Buchhandel zu kaufen sind. Eigentlich sind sie Sternschnuppen. Doch es gibt nun immer mehr Leute, die die Texte haben möchten. Deshalb gibt es sie jetzt als E-Book für den Kindle.

Die gestohlene Ausstellung - Lisa Nerz und Richard Weber über den Diebstahl der Mona Lisa, den goldenen Schnitt und die sechste Seite des Würfels. Nov 2012, 24 Seiten mit Bildern
Kaufen als E-Book: Kindle-Edition
gedruckt direkt bei mir per Mail bestellen. (6.- Euro (einschl. Versand))

Der wilde Kerl - Ein Wahlkampfkrimi. Lisa Nerz und Richard Weber machen das Neckarufer in Cannstatt unsicher und finden den wilden Kerl halbtot. Sept. 2012, als E-Book: Kindle-Edition

Sonntag, 11. November 2012

Die gestohlene Ausstellung


Vorgelesen anlässlich der Finissage der Ausstellung der Bilder von Ruth BaumannGalerie Merkle
am 9.11.2012


»Wie schön, dass Sie kommen konnten, Herr äh ... Dr. Weber«, sagt die Galeristin. Ihr Ton ist unfroh und passt nicht zur Semantik. Beunruhigt flackert ihr Blick mich ab. Ja, ich passe auch nicht zum eleganten Oberstaatsanwalt für Wirtschaftsstrafsachen am Landgericht Stuttgart. Er trägt einen cognacfarbenen Dreiteiler, handgemachtes Schuhwerk und im Gesicht das aggressive Selbstbewusstsein profunder Bildung und schwäbischer Besserwisserei.
       Ich hingegen habe eine Unterschichtfresse und ein Auftreten, das einige dezent burschikos nennen, andere ungehobelt und wieder andere gendermäßig oszillierend. Ich nehme ihr die Frage ab, ob sie mich als Herr oder Frau begrüßen soll und sage: »Schwabenreporterin Lisa Nerz.«
       »Presse?« Sie zieht die gezupften Brauen hoch. Eigentlich freut man sich doch als Galeristin, wenn die Presse erscheint. Sie kommt selten genug für all das Singuläre und Wichtige, was Kultur zu zeigen hat.
       »Hier soll etwas verschwunden sein«, bemerke ich. »Eine Ausstellung, habe ich gehört.«
       »Da sind Sie falsch informiert.« Die Galeristin schaut sich um. »Die Arbeiten sind alle da.«
       »Alle?«
       »Soviel ich weiß, schon.«
       »Wie heißt denn die Künstlerin?«, frage ich.
       »Ruth Baumann!«, antwortet Richard mahnend. Vermutlich hat er es mir gesagt, bevor wir aufgebrochen sind. Aber ich bin früh veralzheimert. »Klingt, als müsste man sie kennen.«
.....
 
Die gestohlene Ausstellung - Lisa Nerz und Richard Weber über den Diebstahl der Mona Lisa, den goldenen Schnitt und die sechste Seite des Würfels.
24 Seiten. Kaufen als E-Book: Kindle-Edition
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Samstag, 6. Oktober 2012

Das Ende der Buchläden

Christine Lehmann grübelt übers Urheberrecht in der "Brücke zur Welt" der Stuttgarter Zeitung.

"... Urplötzlich sind zwei Generationen aufeinander geknallt. Von der einen Seite kamen die Künstler, von der anderen die Face-down-Generation,die, den Blick fest auf den Bildschirm gerichtet, Wissen, Unterhaltung und Kunst haben möchte, ohne vom Stuhl aufzustehen ... Wie aber wollen wir Autor/innen im Internetzeitalter noch unseren Schnitt machen? ..."

Der ganze Artikel in der Stuttgarter Zeitung - online 

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Er spinnt sich im Leben fort

Die imaginative Kraft einer Christine Lehmann ist strahlender denn je. Als kürzlich Francois Hollande zum Antrittsbesuch bei Frau Merkel abhob und sein Flugzeug vom Blitz getroffen wurde, blitzte in meinem Kopf kurz eine lächelnde Lisa auf. Als der Virus „Flame“ die mediale Runde machte, war der – im Roman sterbende – Computerhacker in meinem Kopf, Obama ohnehin.
Lehmanns Text schafft etwas, was nur wenige Texte schaffen: Er spinnt sich in meinem Leben fort. Die kritischen Töne zu Medienhype, Hysterie und falschem Zauber wirken nach. Nein, „Totensteige“ ist nicht behäbig – auch nicht im Kontext der Serie – der Roman ist klug komponiert, exakt getaktet und eine glaubhafte Weiterentwicklung der Figur Lisa Nerz. (Ludger Menke - Krimiblog - in Facebook)

Totensteige - der zehnte Lisa-Nerz-Krimi, Argument/Ariadne, 2012
online bestellen bei Under-Cover
jetzt auch als E-Book,

Samstag, 22. September 2012

Reif für die Rechtsmedizin

Der wilde Kerl 

wurde am Ende gefunden. Und zwar von Schwabenreporterin Lisa Nerz und Oberstaatsanwalt Dr. Richard Weber bei einer Begehung des Neckarufers in  Cannstatt. Was hat es mit dem Rosensteinbunker auf sich, welche war die erste Brücke zwischen Cannstatt und Stuttgart und warum wurde keiner der Gäste von einem Radfahrer überfahren? Lisa hat es Richard schwer gemacht zu antworten. Interessierter Zuhörer war Fritz Kuhn, Kandidat der Grünen für das Amt des Oberbürgermeisters von Stuttgart.

Und kleine Anmerkung: Noch nie habe ich es erlebt, dass ein Politiker sich einen Krimi von mir schon gekauft hatte, bevor er mir die Hand schüttelte. Die meisten lassen sich die Bücher von uns schenken.


Der wilde Kerl - ein Wahlkampfkrimi
einmalig verbal veröffentlicht am 22. Sept. 2012 auf einem Stadtteilspaziergang.


Wer ihn haben will, kann mir mailen oder ihn über den Shop bestellen.


Ein Auszug: 

Ich habe erst kürzlich die emotionale und intellektuelle Reife erlangt, die inneren Widerspruch der Demokratie zu akzeptieren. Es heißt immer, jede Stimme zählt. Aber das heißt nicht, dass geschieht, was ich für richtig halte, sobald ich mein Kreuzchen mache. Es nützt alles nichts, wenn nicht sehr viele meiner Meinung sind. Leider bin ich die Minderheit in Person. Nix an mir ist wählbar. Na gut, ich will ja nicht Oberbürgermeisterin werden. Wer wählt schon eine Schwabenreporterin Lisa Nerz mit Narben im Gesicht, die mit Anzug und Krawatte auf dem Cannstatter Marktplatz unterm punkschwarzen Sonnenschirm steht und das Grundrecht auf Ladendiebstahl fordert. Oder Freiheit für Nerze. Oder: Nehmt Jesus vom Kreuz. Und dann schaun wir mal, wie die Welt sich aufstellt, wenn niemand sich opfern muss, damit alle sich lieben. Auch so ein innerer Widerspruch.
         Aber vielleicht sollte ich es mir überlegen. Demokratie ist ja nicht nur ein Recht, sondern auch eine Pflicht.
         »War eigentlich schon Anmeldeschluss?«, erkundige ich mich.
         »Wofür?«
         »Für die OB-Kandidaten. Wenn ich OBöse wäre, würde ich zu allererst den Neckar für die Berufsschifffahrt sperren, damit die Leute baden gehen können und der Stuttgart Cannstatter Ruderclub für seine Boote freie Fahrt hat.«
         »In der Tat, ein zentrales Thema«, bemerkt Richard.
         »Jedes Thema ist ein zentrales Thema. Da wo ich stehe, ist der Mittelpunkt der Welt. Schau dir beispielsweise mal diesen wunderschönen Platz an. So typisch für diese Stadt. Zuerst schuf man die Autos. Dann die Fußgänger. Und als man dachte, nun sei alles gut, schuf der Satan die Radfahrer. Und dann kam ein Käpsele und erfand den Radweg ...«

Sonntag, 26. August 2012

A Writer at Work

Was könnte ich jetzt mal schreiben? Ein Krimi über ... hm, ja ...? Muss es eigentlich immer ein Krimi sein? Oder könnte es mal einer ohne Leiche sein. Nur Wirtschaftskriminalität oder die ganz gewöhnliche Gemeinheit ... Aber das mögen die Leser/innen wieder nicht so gern.
Und überhaupt ... Wovon soll er handeln, diesmal?
Irgendwas wird mir schon einfallen. Nur wann? Wenn ich wütend genug bin. Ein politischer Krimi entsteht nicht, weil ich Gesellschaftskritik betreiben möchte. Sondern aus Zorn. Auf Einzelne, die von anderen - uns - die Erlaubnis bekommen, so zu handeln wie sie handeln. Warum aber geben wir ihnen die Erlaubnis? Weil wir nicht erkennen, dass die Guten die Bösen sind. Wir sind zu fasziniert von denen, die böse lachen.

Mittwoch, 15. August 2012

Ein Feuerwerk der Fabulierkunst


schreibt Jürgen Priester auf/in der Krimi-Couch. Er hat Totensteige rezensiert. Nein, nicht rezensiert, gelobt, bejubelt und sein Lob auch noch klug verteilt. Mehr kann ich mir als Autorin nicht wünschen. Ich lehne mich gemütlich zurück in der Couch und genieße. (Lisa Nerz triumphiert ganz und gar nicht ladylike.)

"Man könnte Christine Lehmanns 10. Folge ihrer Lisa-Nerz-Reihe ohne weiteres als ihr bisheriges Opus magnum bezeichnen. Magnum nicht allein wegen seines, im Vergleich zu den Vorgängern, stolzen Umfangs von 537 Seiten. Die Autorin hat halt viel zu erzählen und davon ist – das sei schon mal vorausgeschickt – nicht eine einzige Zeile langweilig", schreibt Jürgen Priester und endet:

"Der Rezensent hat sich seine "über 90°- Bewertungen für ganz besondere, außergewöhnliche Romane vorbehalten; Totensteige ist einer davon.Was Christine Lehmann hier auf über fünfhundert Seiten zelebriert, ist wahre Fabulierkunst. Man spürt in jeder Metapher, jedem Satz, jeder Szene, dass sie wohl durchdacht, aber spontan entstanden sind. In der Leserunde zu Totensteige im Krimi-Couch-Forum (Link – s.u.) verriet die Autorin ihr Geheimnis:
      »Jawoll! Ich schreibe mit Ernst und Leidenschaft, aberauch immer mit einem riesigen Lachen im Hintergrund.«
      Diese Eigenschaften spürt der Leser nicht nur, sie werden auch auf ihn übertragen. Fasziniert erlebt man mit, wie die Autorin die Spirale des Wahnsinns immer höher schraubt, bis sie in einem finalen Ultimatum endet.
      Dieser vielseitige Plot, der auf verschiedenen Ebenen dargeboten wird, sucht in der deutschen Kriminalliteratur seinesgleichen. Hier paaren sich Wissen, Fantasie und Inspiration mit Humor und Sprachgewalt. Mit Totensteige hat Christine Lehmann sich und ihrer Heldin ein Denkmal gesetzt."

Die ganze Rezension auf der Krimi-Couch

Montag, 23. Juli 2012

Verlieb dich nicht in Australien!

Mal nicht ein Krimi, sondern ein Jugendbuch. Übrigens schon das Dritte, das im Stuttgarter Verlag Thienemann erscheint. 

Eukalyptusmond - der neue Liebesroman für Jugendliche von Christine Lehmann

Als Lena für ein Jahr zum Work & Travel nach Australien kommt, ist sie voller großer Erwartungen. Doch statt die plötzliche Freiheit zu genießen und die pulsierenden Metropolen zu erkunden, landet sie auf der Walker Farm im hintersten Winkel von Queensland. Hier erwartet sie nichts als unberührte Wildnis und harte Arbeit. Der einzige Lichtblick ist der Buschpilot Bran, der Sohn ihrer Arbeitgeber. Verschwiegen, distanziert, aber ungemein attraktiv. Nach und nach erfährt Lena, dass Bran einen Großteil seiner Kindheit bei einem Aboriginal-Stamm verbracht hat und spürt, dass es ein dunkles Geheimnis in seiner Vergangenheit gibt. Dennoch besteht eine seltsame Verbundenheit zwischen ihnen, denn beiden gemeinsam ist der große Traum vom Fliegen. Langsam öffnet sich Bran und führt Lena in die geheimnisvolle Kultur der Aboriginals ein. Dabei muss sie erkennen, dass die australische Gesellschaft die Ureinwohner nach wie vor nicht respektiert und noch immer von ihrem angestammten Land verdrängt. Zusammen mit Bran gerät sie zwischen die Fronten, als es darum geht, die Rechte der Ureinwohner zu verteidigen. Dadurch wird ihre Liebe immer stärker. Eine Liebe, die nicht sein kann, denn Lenas Tage in Australien sind gezählt. Und auch Brans dunkles Familiengeheimnis birgt eine große Gefahr.

Erscheint am 20. November 2012 
ISBN-13: 9783522502870
Thienemann, 320 Seiten.
Hardcover, 19,95 €