Cookie Consent by Free Privacy Policy Generator Update cookies preferences Christine Lehmann - Autorin

Donnerstag, 20. November 2014

Auf dem K2 - wo sind die Frauen

Ich bin auf alte Texte gestoßen, die 1989 die in der Zeitschrift K2 veröffentlicht wurden. Das war ein Projekt von Germanist/innen der Uni Stuttgart, das aus einem Seminar "kreatives Schreiben" hervorging. Beteiligt daran waren auch die damaligen Professoren Michael Kienzle und Dirk Mende.

Den längsten Text veröffentliche ich hier. Die kürzeren sind als Bilder beigefügt.

Frauen an der Uni 
Christine Lehmann 1989

Also morgens natürlich die Putzfrauen, dann die Sekretärinnen. Ich lese: »Die Frauen kommen und gehen, aber die Freunde bleiben.« 1985 (Torsten Becker, verfälscht zitiert) Da gab’s doch mal die Frau P. Die, die in ihrem Seminar nur aus ihrem vor Jahrzehnten geschriebenen Buch vorlas. Früher gab’s in der Linguistik auch eine, von der es hieß, sie treibe es mit Männern und Frauen.

Samstag, 18. Oktober 2014

Die Liebe elektronisch

Auch meine Liebes-Thriller werden nach und nach jetzt neu bei Dotbooks veröffentlicht. Sie erfreuen sich dort übrigens reger Nachfrage. 

Nach meiner Erfahrung ist ein professionell organisierter E-Book-Verlag wie Dotbooks durchaus eine Chance für Autoren, die ihre Rechte für nicht mehr lieferbare Bücher wieder besitzen.

In Buchhandlungen werden Neuauflagen alter Veröffentlichungen nicht gefördert. Da heißt es immer: Das hatten wir schon. Backlist-Titel stehen nicht in den Regalen.

Da springen E-Book-Verlage ein. Sie zeigen immer alle Titel, das Regal ist immer voll. Kein Buchhändler und keine Buchhändlerin sortiert mit seinem oder ihrem Urteil vor. Und wenn sich ein E-Book-Verlag um Werbung und Präsentation der Bücher auf den Plattformen bemüht, dann haben schöne Bücher wieder eine Chance.

Freitag, 17. Oktober 2014

Die Harstall-Romane jetzt wieder als E-Book zu haben

 bei Dotbooks 
Ich habe vor längerer Zeit zwei historische Liebesromane unter dem Pseudonym Madeleine Harstall veröffentlicht. 

Jetzt sind sie bei dem E-Book-Verlag Dotbooks wieder zu haben.  Alle beide haben eine Handlung, die in der Gegenwart spielt und einen starken Erzählstrang, der sich mit den Geschehenissen Anfang des 20. Jahrhunderts befassen, einmal mit dem Ersten Weltkrieg und einmal mit dem Zweiten Weltkrieg.


Samstag, 6. September 2014

Die Affen von Cannstatt in der Wilhelma

Der Krimi spielt ja in Teilen im Stuttgarter Zoo, den wir Wilhelma nennen. Jetzt hat mich die Stuttgarter Gruppe von Xing in Gestalt von Renate Schauer heute eingeladen, an einer Führung durchs Menschenaffengehege teilzunehmen und hinterher den anderen Teilnehmer/innen aus meinem Krimi vorzulesen. 

Es war eine geschlossene Gesellschaft, deshalb habe ich nicht öffentlich dazu eingeladen.


Donnerstag, 4. September 2014

Schreiben ist wie Klavierspielen

Diesen Titel hat Henrike Renken ihrem Interview mit mir auf der Seite Watched Stuff - inwischen Buchstabensalat - gegeben. 

Ich erkläre nämlich gern, dass man schreiben üben muss wie beispielsweise Klavierspielen, bevor man damit an die Öffentlichkeit geht. Im Gegensatz zu vielen anderen Bloggern hat sie sich darauf eingelassen, mich anzurufen, mir ihre interessanten Fragen zu stellen (sie durfte alles mitschneiden) und das Interview dann in großen Teilen zu verschriftlichen.

Die meisten schicken mir nämlich heutzutage ihre Fragen gern schriftlich per Mail und erwarten, dass ich schriftlich antworte. Das finde ich nicht so gut, denn erstens sind dann all meine Tipp- und Rechtschreibfehler drin, und zweitens habe ich echt Arbeit damit. Und normalerweise werde ich fürs Schreiben für andere Medien ja bezahlt ... jedenfalls meistens.

In dem Interview geht es vor allem um meine Jugendromane, insbesondere den Ruf des Kolibris, und um die Möglichkeiten, die junge Autor/innen heutzutage mit dem ePublishing haben.

Vielen Dank, Henrike.

Hier noch mal der Link zum ganzen Interview

Freitag, 1. August 2014

Altes Buch neu online

Ich habe genau zwei Romane mit historischen Binnengeschichten unter dem Namen Madeleine Harstall veröffentlicht. Jetzt sind sie als E-Book wieder im Handel. Übrigens mal nicht bei Amazon, sondern HIER

Zunächst ist erschienen:

Die Brückenbauerin

Das ist die Geschichte, die ich um die Reste der einstigen Hubbrücke von Karin gesponnen habe, einer imposanten Eisenbahnbrücke zwischen Anklam und Usedom. Der Roman spielt teils in der Gegenwart (Eine junge Frau auf den Spuren ihrer Großmutter begegnet im Nirgendwo an der polnischen Grenze einem geheimnisvollen jungen Mann) teils hundert Jahre zurück im ersten Weltkrieg und den Jahren danach, in denen eine junge Frau als Ärztin Fuß fasst und forscht, um den Mann, den sie liebt zu heilen und damit zu retten. Deren Mutter wolle einst die Eisenbahnbrücke bauen, aber durfte nicht. Aber womöglich hat sie sie doch gebaut.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Verrat im Namen der Wahrheit

"Bei aller Komplexität der „großen Fragen“ – der Roman entwickelt sich in seiner klaustrophobischen Atmosphäre subtil drängend und mit einer faszinierend dunklen Intensität. Und nein, glücklich wird keiner am Schluss, nur ein bisschen freier. Vielleicht." So endet die Rezension Der "Affen von Cannstatt" von Anne Kuhlmeyer in Wort & Tat.

Sie betrachtet weniger den Krimi als vielmehr die psychlogischen Dimensionen der Figuren und der Übergriff, den sie damit auf euch, meine Leser/innen, begehen.

"Es gehört sich nicht, in einem Tagebuch zu blättern. Das haben wir gelernt. Vielleicht kann zu unserer Entlastung gesagt werden, dass es sich um das veröffentlichte „Hafttagebuch“ der Camilla Feh handelt. Dieser Umstand mindert womöglich unsere Scham über die Indiskretion. Von Scham ist Camilla, die Tochter einer mutmaßlichen Kindsmörderin, genug gequält. Nicht von jener Sorte, die nützlich für ein zufriedenstellendes Miteinander wäre, sondern von jener zerstörerischen, „toxischen“ Scham, die das eigene Wollen, den eigenen Wert begrenzt und die schöne Camilla in den sozialen Rückzug hinein, in die Unsichtbarkeit zwingt."

Eine Rezension, die mir geholfen hat, meinen eigenen Kriminalroman besser zu verstehen. Danke.

Hier noch mal der Link zu Wort & Tat

Freitag, 4. Juli 2014

Ich bin aus dem Syndikat ausgetreten

Das  Syndikat ist die Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur.

Meine Gründe sind diffus und haben auch damit zu tun, dass sich das Syndikat und ich zu weit voneinander entfernt haben. Ich zu klein, zu außenseiterisch, die Organisation zu groß und anonym.

Elke Pistor, die derzeitige Sprecherin, hat mir allerdings versichert, dass ich zu früh ausgetreten sei, denn man werde all das, was ich auf ihre Aufforderung hin kritisiert habe, nunmehr ändern. Und dies werde bald auf der Internetseite zu finden sein.

Dienstag, 24. Juni 2014

Was für eine Geschichte!

"Wo nimmt Ariadne eigentlich die Autor(inn)en her?" fragt Eckendenker in seinem gleichnamigen Blog über die Affen von Cannstatt

"Ich habe bisher noch kein Buch aus diesem Verlag in den Händen gehabt, dass nicht exzellent geschrieben wurde. So also auch hier, es gibt nichts auszusetzen, der Schreibstil ist klasse und es macht Spaß den Worten der Autorin zu folgen. Mehr brauche ich dazu eigentlich nicht sagen, denn es würde in einer Lobeshymne enden."

"Was für eine Geschichte", beginnt die Rezension. Dann ein kurzer Abriss des Inhalts, nämlich dass Camilla wegen Mordverdachts uns U-Haft sitzt, und zwar weil Lisa Nerz arg voreilig war: "Alles zusammen ergibt einen sehr spannenden Krimi."

Er bekommt von Eckendenker  5 von 5 Sternen in allen drei Kategorien: Geschichte, Erzählung und Schreibstil.

Danke. Und Glückwunsch an Ariadne.
Hier der Link zur ganzen Rezension. 

Freitag, 6. Juni 2014

Wo Lisa Nerz zu Hause ist

Stuttgart, 28. Juni 2014
18 Uhr

Büchereck Zora und Christine Lehmann laden ein zu einem 

Spaziergang am Stöckach, wo Lisa Nerz zu Hause ist.

Treffpunkt: Zoras Büchereck, Heinrich-Baumann-Str. 21

Wenn es regnet, drinnen.