Cookie Consent by Free Privacy Policy Generator Update cookies preferences Christine Lehmann - Autorin

Freitag, 13. Mai 2016

Richtigstellung


In meinem jüngsten Krimi "Allesfresser" behauptet eine Figur auf Seite 116, dass die Holocaust-Kampagne der Tierrechts-Organisation PETA nicht nur in Deutschland sondern auch in Österreich verboten worden sei. Da habe ich einen Fehler gemacht. Richtig ist vielmehr, dass die Kampagne in Österreich höchstrichterlich erlaubt wurde. 
Auch Romanfiguren müssen bezogen auf real existierende Organisationen oder Personen die Fakten richtig wiedergeben. Für meinen Recherchefehler bitte ich PETA und meine Leserinnen und Leser um Entschuldigung. 

Der Fehler wird in den nächsten Auflagen korrigiert. Wer mehr über PETA erfahren möchte, kann sich hier informieren. 

Christine Lehmann. 




Mittwoch, 4. Mai 2016

Vom Umschlag der Rechthaberei in Gewalt

Ratlos unter radikalen Veganern - so titelt Thomas Klingenmaier seine Rezension meines Krimis Allesfresser, den ich vergangenen Montag in Stuttgart vorgestellt habe. 

„Allesfresser“ liest sich wie die problembewusste Fortsetzung von Wolfgang Schorlaus „Am zwölften Tag“." meint Klingenmaier. "Lehmann aber denkt sich selbst und den Leser konsequent in die Sackgasse des aufrechten Tierschutzes. Egal, was er wie tut, der Mensch beutet andere Kreaturen aus. Jene verhärmten Gestalten des Romans, die radikal anders zu leben versuchen, sind keine Witzfiguren, sondern meist tragisch Scheiternde. Allerdings wird auch eine andere Lisa-Nerz-Tradition fortgesetzt: Diese Krimis suchen die gefährlichen Schnittstellen von Persönlichkeitsstörungen und Ideologiestarre, den Umschlag der Rechthaberei in Gewalt."

Den ganzen Artikel gibt es hier bei der Stuttgarter Zeitung.

Thomas Wörtche hat im Deutschlandradio Kultur meinen Krimi ebenfalls besprochen. Sein Resümee: "Allesfresser" ist, so gesehen, eher ein Diskurs-Roman als ein Action-Roman oder ein psychologischer Roman. Denn die Diskurse, die verhandelt werden, sind keine abstrakten, direkt auf die Handlung und auf die Figuren hin entworfenen Positionen, sondern solche, die im nicht-fiktionalen Bereich unseres Alltags eine große Rolle spielen und jederzeit off- und online zur Verfügung stehen.
"Allesfresser" gehört also zu der Gruppe "politischer Kriminalromane", in denen sich fiktionale und nicht-fiktionale Narrative durchmischen und dadurch neu positioniert werden. Man könnte "Allesfresser" mit Fug und Recht als "Roman der Einmischung" bezeichnen, weil er die richtigen Fragen stellt, ohne dass er die Antworten zu kennen behauptet; auch wenn die Konvention, der zufolge am Ende ein Täter gefunden sein muss, aus Gründen der breiten Kommunizierbarkeit erfüllt wird.
Eine Art Quadratur des Kreises, die Christine Lehmann höchst unterhaltsam und vergnüglich gelungen ist." 

Freitag, 29. April 2016

Schwäbisch und global

Es gibt zwei neue Rezensionen von Allesfresser.  Anne Kuhlmeyer schreibt unter der Überschrift "Glauben Sie an Gemüse?": 

"Die Autorin entrollt den Wahnsinn des Absoluten anhand von Essen und endet erwartungsgemäß im absurd Tödlichen, exakt recherchierte und detailreich gestaltete Ausflüge in andere Extremismen inbegriffen. Lisa Nerz ist weit davon entfernt, zu erklären, wie man leben soll, denn einen Plan hat sie selbst nicht, außer dem, dass schon alles okay ist, was okay ist, kompromisshaft, aber nicht im Sinne von schuldig. Für Schuld sind die diversen Ismen zuständig.

Sonntag, 24. April 2016

Dunkle Felle, dunkles Schaf und Allesfresser

Hier geht es zum Interview

Die dunklen Felle haben ein Interview mit mir geführt. Über Allesfesser, das Krimischreiben und die neue Krimigruppe Herland. Vielen Dank.

Am Montag, den 2. Mai stelle ich den Krimi in Stuttgart vor.

19:30 Uhr im Hospitalhof,
Johannes-Reuchlin-Raum
Büchsenstraße 3370174 Stuttgart
Eintritt und Sekt frei.

Freitag, 22. April 2016

Krimi Garni

Der Freitag 21. April 2016
Ausgabe 16 Im Krimi Spezial, S. VI 
In der aktuellen Ausgabe DER FREITAG genießt Helena Neumann den Lisa-Nerz-Fall aus der Veganerszene.

Sie schreibt in der Besprechung des Kriminalromans ALLESFRESSER:„Allesfresser ist die genaue Recherche und Beobachtung eines gesellschaftlichen Milieus. Dass der Krimi zum Lesevergnügen wird, dafür sorgt das stilistische Geschick von Christine Lehmann.“

Freitag, 8. April 2016

Am 2. Mai - Christine Lehmann im Hospitalhof

So kriminell kann essen sein.

Christine Lehmann stellt ihren neusten Krimi Allesfresser. vor.

Montag, den 2. Mai 2016
19:30 Uhr im Hospitalhof, 
Johannes-Reuchlin-Raum 
Büchsenstraße 3370174 Stuttgart
Eintritt und Sekt frei.

Wer sich bei mir per Mail oder über Facebook anmeldet, könnte im Vorteil sein.

Der zwölfte Fall ist für Lisa Nerz eine besondere Herausforderung. Ein berühmter Koch ist verschwunden. Im alten Rosensteintunnel taucht eine grausige Leiche auf. Lisa muss die Lederjacke ausziehen und sich in die Schlacht zwischen Omnivoren und Veganern begeben. Und wieder zeigt sich: Es ist alles ganz anders.





Dienstag, 29. März 2016

Röntgenblick für ideologische Nebel

Peter Schlegel hat am Ostermontag auf seiner Facebookseite eine Besprechung meines Krimis Allesfresser veröffentlicht. 

"Wir leben in einer Gewissensklassengesellschaft." Mit diesem Satz bringt Lisa Nerz es wieder mal auf den Punkt. Mit Allesfresser ist Christine Lehmann ein wirklich großer Wurf gelungen. 
Es ist wieder ein echter Lisa Nerz-Krimi, und wenn man die ersten 60 Seiten durchgehalten hat, taucht sie wieder auf, die Lisa, die ihre Fans so lang vermissen mussten: mutig, frech, intuitiv, beharrlich, schräg mit dem Röntgenblick für ideologische Nebel, gleich welcher Art und Herkunft.

Das macht zwar einen tollen Krimi aus, aber noch nicht das Besondere dieses Romans, der die zentralen Probleme und Widersprüche der Gegenwart exemplarisch am Beispiel des extremen Tierschutzes auf den Punkt bringt.

Mittwoch, 16. März 2016

Leipziger Buchmesse

Mit meinem neuen Krimi bin ich auf der Leipziger Buchmesse. Der Krimis ist ab jetzt im Buchhandel. 

Freitag, 18.03.16
16 :30-17:00 Uhr du auf DIE BÜHNE, Lesung aus Allesfresser, Halle 5 Stand E 406

Samstag, 19.03.16
17-18 Uhr HERLAND auf dem Forum der Unabhängigen in Halle 5, Stand H 309 (Unter andern mit Merle Kröger und Christine Lehmann; Else Laudan moderiert.)

ab 20 Uhr HERLAND-Lesung im Centralkabarett Krimikeller (Markt 9, 04109 Leipzig)

Der Argument Stand ist in Halle 5, Stand E 413. 

Und das sind wir:

Mittwoch, 2. März 2016

Autorin 3.0

Christine Lehmann bei den Bücherfrauen in Stuttgart 

Text der Veranstalter: 
Wenn man nach „Christine Lehmann“ googelt, stößt man als erstes auf ihren Blog und dann auf ihre Bibliografie. Die Krimi- und Jugendbuch-Autorin aus Stuttgart ist nicht nur off- sondern auch online gut vernetzt und versteht es, sich und ihre Arbeit im Web zu platzieren. So bloggt sie für den Verband deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg, zum Thema Radfahren und auch ihre Kommissarin Lisa Nerz hat einen eigenen Blog. All diese Themen verbreitet sie natürlich auch auf anderen Social-Media-Kanälen, mal mehr, mal weniger regelmäßig. Christine Lehmann berichtet über ihre Online-Erfahrungen und zeigt die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen für Autorinnen im Web auf. Ein Beispiel dafür ist auch ihr gerade eben erschienener Krimi „Allesfresser“, der unter anderem von trügerischen online-Wahrheiten und dem Versteckspiel in Sozialen Medien handelt.

Wann: am Donnerstag, den 24. März, 19:30 Uhr 
Wo: Globales Klassenzimmer im Welthaus, Charlottenplatz 17 (Eingang 5 im Innenhof).




Donnerstag, 28. Januar 2016

So kriminell kann Essen sein

Allesfresser
Der 12. Lisa-Nerz-Krimi erscheint Mitte März.
Argument Ariadne, 12 Euro

Lisa Nerz glaubt eigentlich nicht, dass eine militante Veganerin den spurlos verschwundenen Fernsehkoch entführt hat. Doch dann taucht im Neckar eine skurrile Flaschenpost auf – und kurz darauf macht die Polizei einen gruseligen Fund im alten Rosensteintunnel. 

Ernährung – wenn das kein kriminelles Thema ist ... Christine Lehmann, führend in der Kunst des provokanten Zuspitzens im Kriminalroman, hat sich der Frage, was der Mensch essen kann, darf und sollte, in ihrem neuen Buch angenommen: Als ein prominenter Fernsehkoch verschwindet, soll Lisa Nerz online die Spur einer Bloggerin verfolgen. Die überzeugte Veganerin ist Staatsanwalt Richard Weber wegen  allzu extremer Äußerungen verdächtig. Als sie online nicht weiterkommt, zieht Lisa Nerz die Lederjacke aus und sucht Anschluss an die lokale Szene veganer Aktivist*innen. Geht es da noch um Essen oder schon um Politik? Oder ist Essen Politik?