Die Vorschau meines Verlags aufs Herbstprogramm scheint optisch inspiriert zu sein von meinem Krimi, der im September erscheint.
Einen Ausweg gibt es immer. Obwohl alle, die meine Internetseite (und vor allem den Blog von Lisa Nerz) lesen, wissen, dass sich Lisa Nerz diesmal nicht so ganz sicher ist, ob das auch in diesem Fall der Fall ist.
Für alle anderen, die weder mich noch Lisa Nerz kennen, liest sich die Vorankündigung für "Die Affen von Cannstatt" wie die Vorschau auf einen ganz normalen Krimi.
Premierenlesung im Literaturhaus, 16. September, 20 Uhr
Tickets online kaufen
Dienstag, 23. Juli 2013
Montag, 8. Juli 2013
Bad Bank der deutschen Krimis
Tobias Gohlis hat mit diesem Essay über den Regionalkrimi eine heftige Diskussion ausgelöst. Hätte er den letzten Satz weggelassen, wäre sie vermutlich weniger heftig ausgefallen. Ich finde seinen Grundgedanken richtig.
Krimis dienen der europäisch-sicheren Welt von Angsthasen als Katharsis -- so meine These.
(Foto: Bildschirmfoto von der Seite des boersenblatt.net, wo der Artikel erschienen ist.)
Und eine persönliche Nachbemerkung: Meine eigenen Krimis verkaufen sich besser, wenn sie sich als Regionalkrimis tarnen. Der Regio-Krimi ist deshalb eine Marke, weil er ein Auswahlkriterium in der Masse der Bücher darstellt. Die Frage "gut oder schlecht" war noch nie wirklich ein Auswahlkriterium. Denn diese Wertung wird als subjektiv empfunden.
Krimis dienen der europäisch-sicheren Welt von Angsthasen als Katharsis -- so meine These.
(Foto: Bildschirmfoto von der Seite des boersenblatt.net, wo der Artikel erschienen ist.)
Und eine persönliche Nachbemerkung: Meine eigenen Krimis verkaufen sich besser, wenn sie sich als Regionalkrimis tarnen. Der Regio-Krimi ist deshalb eine Marke, weil er ein Auswahlkriterium in der Masse der Bücher darstellt. Die Frage "gut oder schlecht" war noch nie wirklich ein Auswahlkriterium. Denn diese Wertung wird als subjektiv empfunden.
Sonntag, 23. Juni 2013
Abenteuerurlaub fürs Hirn
Barbara Bernt hat auf meiner Facbookseite Folgendes gepostet:UNSER KRIMITIPP:
Christine Lehmann - MALEFIZKROTT
Ich verbringe zurzeit jede freie Minute mit diesem Krimi, der den Literaturbetrieb aufs Korn nimmt. Lisa Nerz ist frech bis zum Anschlag, führt die Leser auf Wege, die sie selbst nicht einmal zu denken, geschweige denn zu gehen wagen. Ein Abenteuerurlaub für die kleinen grauen Zellen - super!
Vielen Dank.
Donnerstag, 20. Juni 2013
Die Affen von Cannstatt
"Es wird nach einem happy end im Film jewöhnlich abjeblendt ..."
Kurt Tucholsky, 1930
Dieser Krimi ist anders. Er fängt da an, wo andere aufhören. Deshalb musste auch ich zu anderen Mitteln greifen.
Lisa Nerz war erfolgreich und hat die Mörderin entlarvt. Nun sitzt Camilla im Frauengefängnis Schwäbisch Gmünd, auch Gotteszell genannt, in U-Haft. Sie darf mit niemandem, außer ihrem Anwalt, über den Fall reden. Dabei braucht sie draußen dringend jemanden, der sich ihrer Sache annimmt. Denn die Beweise sind erdrückend, eigentlich unwiderleglich.
Dafür ist Schwabenreporterin Lisa Nerz verantwortlich. Sie hat den Mordfall im alten Menschenaffenhaus in der Wilhelma schnell gelöst, offenbar zu schnell. Womöglich hat sie sich geirrt. Und nun wird eine Unschuldige wegen Mordes verurteilt. Denn, was die Polizei zusammengetragen hat, kann auch Lisa nicht entkräften. Die Lösung kann nur Camilla finden, indem sie sich an das eine scheinbar unwichtige Detail erinnert, das sie entlasten könnte. Doch an sie kommt Lisa nicht mehr heran. Und ob Oberstaatsanwalt Richard Weber da helfen kann ...? Leider ist Camilla Lisa überdies böse. Ihr hat sie vertraut, und nun sitzt sie In U-Haft ohne Aussicht auf einen Freispruch.
Die Affen von Cannstatt
der elfte Fall für Lisa Nerz.
Erscheint Anfang September.
Am 16. September soll es eine Premierenlesung im Literaturhaus Stuttgart geben.
Vermutlich 20 Uhr. Details folgen.
Kurt Tucholsky, 1930
Dieser Krimi ist anders. Er fängt da an, wo andere aufhören. Deshalb musste auch ich zu anderen Mitteln greifen.
Lisa Nerz war erfolgreich und hat die Mörderin entlarvt. Nun sitzt Camilla im Frauengefängnis Schwäbisch Gmünd, auch Gotteszell genannt, in U-Haft. Sie darf mit niemandem, außer ihrem Anwalt, über den Fall reden. Dabei braucht sie draußen dringend jemanden, der sich ihrer Sache annimmt. Denn die Beweise sind erdrückend, eigentlich unwiderleglich.
Dafür ist Schwabenreporterin Lisa Nerz verantwortlich. Sie hat den Mordfall im alten Menschenaffenhaus in der Wilhelma schnell gelöst, offenbar zu schnell. Womöglich hat sie sich geirrt. Und nun wird eine Unschuldige wegen Mordes verurteilt. Denn, was die Polizei zusammengetragen hat, kann auch Lisa nicht entkräften. Die Lösung kann nur Camilla finden, indem sie sich an das eine scheinbar unwichtige Detail erinnert, das sie entlasten könnte. Doch an sie kommt Lisa nicht mehr heran. Und ob Oberstaatsanwalt Richard Weber da helfen kann ...? Leider ist Camilla Lisa überdies böse. Ihr hat sie vertraut, und nun sitzt sie In U-Haft ohne Aussicht auf einen Freispruch.
Die Affen von Cannstatt
der elfte Fall für Lisa Nerz.
Erscheint Anfang September.
Am 16. September soll es eine Premierenlesung im Literaturhaus Stuttgart geben.
Vermutlich 20 Uhr. Details folgen.
Mittwoch, 19. Juni 2013
Lisa Nerz und ihre Neckarstraße
Am Samstag in Stuttgart
Kultur am Stöckach
Christine Lehmann spaziert mit Lisa Nerz durch die Neckarstraße.
Eine Veranstaltung de des Frauenunternehmens Zora
Treffpunkt: Zora, Heinrich-Baumann-Straße 21 (bei schlechtem Wetter drinnen).
Samstag 22. Juni 2013, 17 Uhr
Kultur am Stöckach
Christine Lehmann spaziert mit Lisa Nerz durch die Neckarstraße.
Eine Veranstaltung de des Frauenunternehmens Zora
Treffpunkt: Zora, Heinrich-Baumann-Straße 21 (bei schlechtem Wetter drinnen).
Samstag 22. Juni 2013, 17 Uhr
Freitag, 31. Mai 2013
Kultur in Plochingen
Nächste Lesung
16. Juni 2013, 18 Uhr
Kriminell schwarz - Lyrik*Krimi*Essay im Alten Fuhrmannshaus
Mit Christine Lehmann, Isabella Rossa, Jürgen M. Brandtner und Henrike Müller-Moll
Altes Fuhrmannshaus
Burgstraße 1, 73207 Plochingen
73207 Plochingen Eintritt: 15,30 €,
Vorbestellungen nötig
Karten vorbestellen bei Isabella Rossa.
0176 25 78 98 58
oder per Mail: isabellarossa@hotmail.de
16. Juni 2013, 18 Uhr
Kriminell schwarz - Lyrik*Krimi*Essay im Alten Fuhrmannshaus
Mit Christine Lehmann, Isabella Rossa, Jürgen M. Brandtner und Henrike Müller-Moll
Altes Fuhrmannshaus
Burgstraße 1, 73207 Plochingen
73207 Plochingen Eintritt: 15,30 €,
Vorbestellungen nötig
Karten vorbestellen bei Isabella Rossa.
0176 25 78 98 58
oder per Mail: isabellarossa@hotmail.de
Mittwoch, 8. Mai 2013
Vorlesen statt Fernsehen
Dem Ruf des Kolibris ist eine ungewöhnliche Ehre widerfahren.
Gerade ruft mich Stefan Baumann an. Aus der Schweiz. Er sagt mir, wie gut ihm und seiner Familie, vor allem seiner Tochter, Sonja Baumann, der Ruf des Kolibris gefallen hat. Aber der Schluss! Warum ruft Damián nicht wie versprochen Jasmin an? Eine Fortsetzung wäre schön.
Ich fange an zu erklären, wie ich mir den Schluss gedacht habe. Da gibt Herr Baumann das Telefon an seine Tochter Sonja (17 Jahre) weiter. Sie hat den Roman vor einiger Zeit schon gelesen. Ein Meisterwerk, sagt sie. (Danke)
Gerade ruft mich Stefan Baumann an. Aus der Schweiz. Er sagt mir, wie gut ihm und seiner Familie, vor allem seiner Tochter, Sonja Baumann, der Ruf des Kolibris gefallen hat. Aber der Schluss! Warum ruft Damián nicht wie versprochen Jasmin an? Eine Fortsetzung wäre schön.Ich fange an zu erklären, wie ich mir den Schluss gedacht habe. Da gibt Herr Baumann das Telefon an seine Tochter Sonja (17 Jahre) weiter. Sie hat den Roman vor einiger Zeit schon gelesen. Ein Meisterwerk, sagt sie. (Danke)
Montag, 22. April 2013
Der soziokulturelle Tod - Wer liest, ist woanders
Amazon hingewiesen. "Ich muss allerdings sagen", schreibt sie mir, "dass diese Rezi nicht mal ansatzweise ausdrückt, wie toll ich das Buch wirklich fand. Ehrlich, Christine, ich bin fix und fertig. Dein Schreibstil haut mich völlig um und diese Story wird mir noch lange nachgehen. So einen Eindruck hat schon ganz lange kein Buch mehr bei mir hinterlassen."
Vielen Dank, Britta. Ich freue mich.
Hier ein Auszug aus der Rezension:
" ... Christine Lehmanns Schreibstil ist einzigartig. Sie umwebt eine schnoddrige, kratzbürstige und herrlich unbürgerliche Hauptfigur mit derart feiner, subtiler Stimmung, in der kein einziges Wort verloren geht. Ich habe selten Bücher gelesen, bei denen die Hautfigur derart plastisch in den Fordergrund tritt, derart lebendig wird. Schwabenreporterin Lisa Nerz ermittelt in "Die Totensteige" in einem Fall von globaler PSI-Hysterie, angeheizt von den Medien. Und mit dieser vierten Macht im Staat rechnet die Autorin scharfzüngig, tiefgründig und geradezu sezierend ab. Das Buch ist eine Parabel darauf, dass es niemals im Sinne der Medien ist, Menschen politisch mündig zu machen und aufzuklären, sondern lediglich ein Thema von hohem Unterhaltungswert eskalieren zu lassen. So stellt sich am Ende auch die Frage, was schlimmer ist: Ein durchgeknallter Mörder oder ein Weltreich aus gedruckter Lüge und ein Netz aus Manipulation ..." Britta Hasler
Donnerstag, 11. April 2013
Wohin geht es mit den Krimis?
Am 12. und 13. April findet im Berliner Literaturforum im Brecht-Haus das Symposium „Krimis machen I“ statt.
Für das CulturMag hat Jan Karsten ein Gespräch mit Thomas Wörtche und Tobias Gohlis geführt.
Warum braucht gute Kriminalliteratur dringend Förderung?
Hier ein winziger Auszug:
JK: Bei Kriminalliteratur wird großer Umsatz mit Titeln gemacht, die sprachlich und intellektuell sehr unterkomplex daherkommen – Nele Neuhaus, Adler-Olsen, Klüpfel/Kobr – und die bei den meisten Kritikern nicht gut ankommen. Stipendien, Stadtschreiberposten, hochdotierte Preise, zu deren Vergabe eine kritische Auseinandersetzung notwendig wäre, gibt es nicht. Braucht die Kriminalliteratur überhaupt eine Qualitätsdiskussion und eine literaturkritische Begleitung – oder regelt das nicht alles eh und viel besser der Markt?
TW: Der Markt regelt erstmal gar nix, was mit Qualität zu tun hat, abstrakt gesehen. Der Markt würde aber auch Qualität eine Chance geben, würde sie denn oft genug erkannt … Deswegen braucht es durchaus eine Qualitätsdiskussion und kritische Begleitung … Natürlich wollen manche Endverbraucher davon nix wissen, aber da kann man nichts machen, intellektuelle Schussfestigkeit ist kein Alleinstellungs-Merkmal von Krimilesern …
Samstag, 23. März 2013
Eine schöne Leich'
Gestern wurde Stuttgarts einzige Krimibuchhandlung Under-Cover beerdigt. Zwölf Autor/innen (minus einem, denn der war krank) haben sich in Kurzlesungen von Juliane Hansen verabschiedet.
Silvija Hinzmann hat folgenden Nachruf geschrieben:
An diesem denkwürdigen Freitagabend im März versammelten sich vor der Buchhandlung Under-Cover zwölf Personen. Sie hatten sich zwar noch nie zuvor gesehen, hatten aber eines gemeinsam: sie waren fiktiv. Eine burschikose Frau mit kurzen Haaren und einer Narbe auf der Wange ergriff als Erste das Wort.
Silvija Hinzmann hat folgenden Nachruf geschrieben:
An diesem denkwürdigen Freitagabend im März versammelten sich vor der Buchhandlung Under-Cover zwölf Personen. Sie hatten sich zwar noch nie zuvor gesehen, hatten aber eines gemeinsam: sie waren fiktiv. Eine burschikose Frau mit kurzen Haaren und einer Narbe auf der Wange ergriff als Erste das Wort.
Abonnieren
Posts (Atom)





